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nächsten Text: Was es bedeutet, in der Gnade Gottes zu bleiben vorherigen Text: Auf der Seite des Siegers Archiv Datum: Donnerstag, 01.02.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 13,42.43; 1.Korinther 2,1-5 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Wirkung der Predigt des Apostels Apostelgeschichte 13,42 Als sie aber aus der Synagoge hinausgingen, baten die Leute, daß sie am nächsten Sabbat noch einmal von diesen Dingen redeten. 13,43 Und als die Gemeinde auseinander ging, folgten viele Juden und gottesfürchtige Judengenossen dem Paulus und Barnabas. Diese sprachen mit ihnen und ermahnten sie, daß sie bleiben sollten in der Gnade Gottes. 1. Korintherbrief 2,1 Auch ich, liebe Brüder, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten und hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu verkündigen. 2,2 Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten. 2,3 Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern; 2,4 und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, 2,5 damit euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft. Wie kam es, dass die Botschaft des Apostels viele Menschen der Stadt Antiochia so tief bewegte? Seine Botschaft beschäftigte sich nicht mit materiellen Dingen, er diskutierte nicht über Tagesfragen, er ließ sich auch auf keine politischen Auseinandersetzungen ein. Er wandte sich den zentralen Fragen des Lebens zu: Gott, Leben, Sünde! Sicher war Paulus nicht blind für die Mentalität seiner Zuhörer. Er war auch nicht uninteressiert an den geistigen Auseinandersetzungen seiner Zeit. Er verachtete die Notwendigkeiten des praktischen Lebens nicht: Nahrung, Kleidung, Wohnung. Aber er hielt sich damit nicht auf, er ging weiter zu den wichtigsten Lebensfragen. Wenn er von Gott sprach, von einem Leben, das die Zeit überdauert, von der Sünde, von der Möglichkeit einer echten Vergebung, berührte er Tatsachen, die die Menschen im Tiefsten ansprachen, die sie aber auch in Unruhe versetzten und zu Entscheidungen und Scheidungen führten. (Lies Apg.17,22-34; 24,24.25.) Wenn wir uns den Menschen zuwenden und ihnen unser Zeugnis geben, erleben wir nicht selten diese Überraschung: die Menschen fragen wirklich nach Gott. Gelingt es uns, allein mit jemandem zu sprechen - an der Tankstelle, im Zug, am Arbeitsplatz, im Krankenzimmer -, dann kommt man oft erstaunlicherweise schnell auf die tiefsten Fragen. Und die Menschen sind sogar dankbar, wenn man sie darauf anspricht. Unter der Oberfläche ist bei vielen ein Fragen nach dem Woher und Wohin des Menschen, die Frage nach Gott. (Vgl.Apg.8,29ff; 16,13.14; 17,17.) Wir wollen ihnen die Antwort nicht schuldig bleiben. Durch Jesus Christus allein bekommt das Leben einen echten Sinn und ein ewiges Ziel. Hier ist die Kraft, mit Sorgen fertig zu werden, die Angst vor dem Leben und vor dem Tod zu überwinden.
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