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nächsten Text: Ein großer Erfolg: "Fast die ganze Stadt!" vorherigen Text: Die Wirkung der Predigt des Apostels Archiv Datum: Freitag, 02.02.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 13,40-43; 1.Thessalonicher 2,13 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was es bedeutet, in der Gnade Gottes zu bleiben Apostelgeschichte 13,40 Seht nun zu, daß nicht über euch komme, was in den Propheten gesagt ist (Habakuk 1,5): 13,41 «Seht, ihr Verächter, und wundert euch und werdet zunichte! Denn ich tue ein Werk zu euren Zeiten, das ihr nicht glauben werdet, wenn es euch jemand erzählt.» 13,42 Als sie aber aus der Synagoge hinausgingen, baten die Leute, daß sie am nächsten Sabbat noch einmal von diesen Dingen redeten. 13,43 Und als die Gemeinde auseinanderging, folgten viele Juden und gottesfürchtige Judengenossen dem Paulus und Barnabas. Diese sprachen mit ihnen und ermahnten sie, daß sie bleiben sollten in der Gnade Gottes. 1. Thessalonicherbrief 2,13 Und darum danken wir auch Gott ohne Unterlaß dafür, daß ihr das Wort der göttlichen Predigt, das ihr von uns empfangen habt, nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Gottes Wort, das in euch wirkt, die ihr glaubt. Am Ende seiner Predigt stellte Paulus seine Zuhörer eindringlich vor die Entscheidung: "Darum seht nun zu, was ihr mit dem, was ihr wisst und gehört habt, tut." Alle hatten gehört, offensichtlich waren manche im Innersten getroffen. Es waren solche da, die prüfen und überdenken wollten, ehe sie eine Entscheidung trafen. Sie erbaten sich Zeit bis zum nächsten Sabbat. Schon das war ein Sieg Jesu und seines Wortes, dass in einzelnen Zuhörern ein Verlangen wach wurde, mehr zu hören. Sie merkten: Hier ist Wahrheit, Licht, Hilfe und Trost. Gott kommt uns entgegen in dem, wonach wir suchen. Es geschah aber noch mehr: Es gab auch solche, die mit Paulus und Barnabas ein Gespräch suchten. Sie wollten ihre Fragen aussprechen. Paulus und Barnabas waren dazu bereit. Wir wissen nichts vom Inhalt dieser seelsorgerlichen Gespräche, nur dass Paulus am Schluss "ermahnte, dass sie bleiben sollten in der Gnade Gottes" (V.43). Schon an anderen Orten hatte er eine ähnliche "Ermahnung" ausgesprochen: "Mit festem Herzen bei dem Herrn zu bleiben." Aus dem Zuspruch "Bleiben" entnehmen wir, dass Juden und Nichtjuden zum Glauben an den Herrn Jesus gekommen waren. Das Geschenk der Gnade hatte sie vor Gott gerecht gemacht. Nun lag es an ihnen, treu zu bleiben, das Empfangene nicht wieder zu verlieren. Was es heißt, in der Gnade Gottes zu bleiben, dafür finden wir Hinweise im Alten und im Neuen Testament. In der Gnade Gottes bleiben heißt: Sich von Gott immer neu beschenken lassen - 2.Kor.4,15. Im Licht seines Angesichts bleiben - 4.Mose 6,25. Gottes Vergebung immer wieder suchen und annehmen - Ps.103,3.4. Sich nicht mehr fürchten müssen - Luk.1,30. In den Frieden Gottes hineingenommen sein - Röm.1,7. Volle Genüge - Lebenserfüllung haben - 2.Kor.12,9. Die Gnade, die wir durch Jesus haben, lässt aufatmen. Jesus ist der Zuständige für jede Lebenslage, und bei ihm ist die Quelle aller Gnade und aller Hilfe. (Lies Ps.36,8-10.)
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