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nächsten Text: Wer neidisch ist, bei dem ist die Sache Jesu nicht an erster Stelle vorherigen Text: Was es bedeutet, in der Gnade Gottes zu bleiben Archiv Datum: Samstag, 03.02.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 13,42-45; Jesaja 55,10.11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Ein großer Erfolg: "Fast die ganze Stadt!" Apostelgeschichte 13,42 Als sie aber aus der Synagoge hinausgingen, baten die Leute, daß sie am nächsten Sabbat noch einmal von diesen Dingen redeten. 13,43 Und als die Gemeinde auseinanderging, folgten viele Juden und gottesfürchtige Judengenossen dem Paulus und Barnabas. Diese sprachen mit ihnen und ermahnten sie, daß sie bleiben sollten in der Gnade Gottes. 13,44 Am folgenden Sabbat aber kam fast die ganze Stadt zusammen, das Wort Gottes zu hören. 13,45 Als aber die Juden die Menge sahen, wurden sie neidisch und widersprachen dem, was Paulus sagte, und lästerten. Jesaja 55,10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und läßt wachsen, daß sie gibt Samen, zu säen, und Brot, zu essen, 55,11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende. Es blieb aber nicht nur bei den Einzelgesprächen. Die Predigt des Paulus war zum Stadtgespräch geworden. Das zeigte sich am folgenden Sabbat. Fast die ganze Stadt war auf den Beinen. Alle wollten sie das Wort Gottes hören. Der geistliche Aufbruch geschah durch das Wort! Hier liegt der rote Faden offen, der sich durch die ganze Apostelgeschichte zieht: das Wort wurde verkündigt, es wurde gehört, es wurde bereitwillig angenommen. Das Wort Gottes ist es, das in die Entscheidung stellt für Zeit und Ewigkeit. (Lies Apg.4,4; 17,11; vgl.Joh.4,39-42; 12,48; Röm.10,9.10; Hebr.4,2.12.) Das Wort Gottes führt aber auch zur Entscheidung in den alltäglichen Dingen unseres Lebens. Fragen wir uns: Was bestimmt die Entscheidungen, die wir zu treffen haben? Leitet uns das Recht, das wir beanspruchen, oder die Gnade, die uns aus dem Wort angeboten und als Geschenk gegeben wird? Hier liegen die verborgenen Wurzeln unseres Handelns, die vor Gott offen liegen. Um recht zu entscheiden und recht zu handeln, brauchen wir seine Gnade. "Gott ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen!" (2.Kor.9,8). Das Wort von der Gnade Gottes wollte fast die ganze Stadt Antiochia hören. Wir merken etwas von der Bewegung, die die Menschen erfasst hatte. Durch die Predigt des Paulus war es ihnen leicht gemacht, die Rettung durch Jesus Christus kennen zu lernen und zu ergreifen. Nutzten sie die Stunde? Viele öffneten sich der Botschaft, aber nicht alle. Die meisten blieben bei dem stehen, was sie vor Augen hatten, nämlich "bei der großen Menge". Dieser Anblick machte sie blind für Gottes Gnadenangebot, aber offen für den Neid, der sich in ihrem Herzen zeigte.
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