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nächsten Text: Wir können nichts gegen die Wahrheit ausrichten, sondern nur für die Wahrheit eintreten vorherigen Text: Ein großer Erfolg: "Fast die ganze Stadt!" Archiv Datum: Sonntag, 04.02.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 13,44.45; Matthäus 23,13 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wer neidisch ist, bei dem ist die Sache Jesu nicht an erster Stelle Apostelgeschichte 13,44 Am folgenden Sabbat aber kam fast die ganze Stadt zusammen, das Wort Gottes zu hören. 13,45 Als aber die Juden die Menge sahen, wurden sie neidisch und widersprachen dem, was Paulus sagte, und lästerten. Matthäus-Evangelium 23,13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen. Als sich am folgenden Sabbat "fast die ganze Stadt" zur Predigt des Paulus versammelte, "wurden die Juden voll Neid und widersprachen dem, was von Paulus gesagt wurde". Sie fragten nicht nach der Zuverlässigkeit der Botschaft, sondern ärgerten sich, dass Paulus einen größeren Zulauf hatte, als sie das bei ihren Sabbatversammlungen erlebten. Sie fürchteten die Konkurrenz. Es ging ihnen nicht um die Wahrheit, sondern um ihren eigenen Einfluss. Sie suchten sich selber und nicht die Ehre Gottes und die Rettung der Menschen. Statt sich der Botschaft zu öffnen und sich einzureihen in das Wirken Gottes, gaben sie dem Neid Raum. Ihre Entscheidung fiel nicht dadurch, dass sie sich an die Prophetie und die Verheißungen erinnerten - der Neid war die Triebfeder. Aber eine Entscheidung, die durch Neid getroffen wird, ist immer falsch und äußerst gefährlich. Wer dem Neid Raum lässt, beweist damit, dass für ihn nicht die Sache Jesu an erster Stelle steht, sondern die eigene Anerkennung, die eigene Ehre. (Vgl.Phil.1,15-18.) "Habt ihr Neid und Streitsucht in eurem Herzen, so rühmt euch dessen nicht auch noch und lügt nicht gegen die offenbare Wahrheit. Solche Weisheit kommt wahrlich nicht von oben, nein, sie ist irdisch und fleischlich, ganz dem natürlichen Menschen entsprechend, ja, sie ist teuflisch. Denn wo Neid und Streitsucht herrschen, da ist Zerrüttung und Unordnung, und jede schlechte Tat ist hier zu finden." (Lies Jak.3,13-18; 4,1; 1.Kor.3,3; 2.Kor.12,20; Gal.5,19-21.) "Neid ist wie Eiter in den Gebeinen." Wie Eiter den ganzen Körper in Gefahr bringt, so auch der Neid. Er muss heraus aus dem Herzen, wenn Gott segnen soll. Wie werden wir frei vom Neid? Durch das Kreuz von Golgatha! Jesus hat die Erlösung vollbracht, die auch eine Lösung von unserem eigenen Ich bedeutet. (Lies Gal.2,20; 5,26.)
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