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nächsten Text: Menschliche Unmöglichkeiten - Gottes Möglichkeiten vorherigen Text: Wer neidisch ist, bei dem ist die Sache Jesu nicht an erster Stelle Archiv Datum: Montag, 05.02.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 13,44-52; 2.Timotheus 4,5 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wir können nichts gegen die Wahrheit ausrichten, sondern nur für die Wahrheit eintreten Apostelgeschichte 13,44 Am folgenden Sabbat aber kam fast die ganze Stadt zusammen, das Wort Gottes zu hören. 13,45 Als aber die Juden die Menge sahen, wurden sie neidisch und widersprachen dem, was Paulus sagte, und lästerten. 13,46 Paulus und Barnabas aber sprachen frei und offen: Euch mußte das Wort Gottes zuerst gesagt werden; da ihr es aber von euch stoßt und haltet euch selbst nicht für würdig des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden. 13,47 Denn so hat uns der Herr geboten (Jesaja 49,6): «Ich habe dich zum Licht der Heiden gemacht, damit du das Heil seist bis an die Enden der Erde.» 13,48 Als das die Heiden hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und alle wurden gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren. 13,49 Und das Wort des Herrn breitete sich aus in der ganzen Gegend. 13,50 Aber die Juden hetzten die gottesfürchtigen vornehmen Frauen und die angesehensten Männer der Stadt auf und stifteten eine Verfolgung an gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet. 13,51 Sie aber schüttelten den Staub von ihren Füßen zum Zeugnis gegen sie und kamen nach Ikonion. 13,52 Die Jünger aber wurden erfüllt von Freude und heiligem Geist. 2.Timotheusbrief 4,5 Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst! Wie reagierten Paulus und Barnabas auf die offensichtliche Gegnerschaft der führenden Juden? Ihr Neid konnte Paulus und Barnabas nicht von ihrem Auftrag abhalten. Die beiden Pioniermissionare hatten auch ihre Entscheidung getroffen, nämlich in der Gnade, die Gott ihnen geschenkt hatte, zu bleiben und sich von dem Widerspruch ihrer Feinde nicht beirren zu lassen. Paulus schreibt einmal den Korinthern: "Wir können nichts gegen die Wahrheit ausrichten, sondern nur für die Wahrheit eintreten" (2.Kor.13,8). Diesem Grundsatz blieb er auch hier treu. Er sagte ein offenes Wort: "Euch musste zuerst das Wort Gottes gesagt werden; da ihr es aber von euch stoßt und haltet euch selbst nicht für würdig des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden." Paulus hat nie aufgehört, sein Volk, "seine Brüder", zu lieben (Röm.9,1-5; 10,1-3; 11,13.14). Seine Liebe hat ihn aber nicht blind gemacht für die Fehler seines Volkes. Wenn Israel den Messias von sich stieß, lag es in ihrer eigenen Entscheidung. Wenn er sich jetzt von ihnen abwandte, so war es keine Reaktion auf das augenblickliche Angegriffenwerden, er sah eine offene Tür zu den Nichtjuden und wusste sich seiner Berufung zu ihnen gewiss. (Lies Apg.9,15.16.) - "Als das die Heiden hörten, wurden sie froh." Die Freude der Heiden wurde zum Motor, dass das Wort sich in der ganzen Gegend ausbreitete. Philipper 4,4 wurde in die Tat umgesetzt und hatte eine große Ansteckungskraft. - Doch auch Hass wirkt ansteckend. Paulus und Barnabas bekamen das bis zur Ausweisung zu spüren. "Sie stifteten eine Verfolgung an... und vertrieben sie aus ihrem Gebiet." An Heimkehr dachten die beiden Apostel jedoch nicht. Sie zogen in östlicher Richtung weiter auf dem Weg ihres Auftrags und der Nachfolge des Siegers. (Vgl.Luk.9,5.6.)
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