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nächsten Text: Buße tun heißt umkehren in die offenen Arme Gottes vorherigen Text: Wir können nichts gegen die Wahrheit ausrichten, sondern nur für die Wahrheit eintreten Archiv Datum: Dienstag, 06.02.2001 Bibelstelle: 1.Mose 18,9-14; Hiob 42,2 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Menschliche Unmöglichkeiten - Gottes Möglichkeiten 1.Mose 18.9 Und sie sagten zu ihm: Wo ist deine Frau Sara? Und er sagte: Dort im Zelt. 18,Da sprach er: Wahrlich, übers Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu dir, siehe, dann hat Sara, deine Frau, einen Sohn. Und Sara horchte am Eingang des Zeltes, der hinter ihm war. 18,11 Abraham und Sara aber waren alt, hochbetagt; es erging Sara nicht mehr nach der Frauen Weise. 18,12 Und Seran lachte in ihrem Innern und sagte: Nachdem ich alt geworden bin, sollte ich [noch] Liebeslust haben? Und [auch] mein Herr ist ja alt! 18,13 Da sprach der HERR zu Abraham: Warum hat Sara denn gelacht und gesagt: Sollte ich wirklich noch gebären, da ich doch alt bin? 18,14 Sollte für den HERRN eine Sache zu wunderbar sein? Zur bestimmten Zeit komme ich wieder zu dir, übers Jahr um diese Zeit, dann hat Sara einen Sohn. Hiob 42,2 Ich erkenne, daß du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. "Menschlich unmöglich!", so denken wir manchmal angesichts eines unlösbaren Problems, wie es Gottes Verheißung für Sara war. Wir können ihre Reaktion verstehen, denn auch im Leben der Glaubenden gibt es manches, das menschlich gesehen unmöglich ist. "Sollte dem Herrn eine Sache zu wunderbar sein?" lautete die Antwort Gottes, in der er sich als der wundertuende Schöpfer-Gott offenbarte (1.Mose 21,1-7). - Das Kommen Jesu in unsere Welt ist die Antwort Gottes auf unsere Ausweglosigkeiten. Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude. (Lies Ps.62,12; 115,3.) - Eine erste Unmöglichkeit: Die Schuldfrage unseres Lebens können wir nicht selbst lösen. Im Leben des Königs David erkennen wir die zerstörende Macht der Sünde in besonderem Maße. Nicht nur einmal wurde er schuldig, vielmehr zog eine Sünde die andere nach sich. Zunächst bemühte sich David, damit allein fertig zu werden. "Ich wollte es verschweigen", sagte er. Aber die Schuld wurde zur schweren Last bis hin zum körperlichen Verfall. Psalm 32 beschreibt seinen Zustand in der Zeit des Verschweigens: "Ich wurde so schwach und elend, dass ich nur noch stöhnen konnte. Tag und Nacht bedrückte mich dein Zorn; Herr, meine Lebenskraft vertrocknete wie Wasser in der Sommerhitze." David war es unmöglich, mit der Schuld seines Lebens zurechtzukommen. So ergeht es uns allen. Niemand kann sich selber freisprechen, und ohne Freispruch kann man seines Lebens nicht wirklich froh werden. Das gilt für Gotteskinder, die schuldig geworden sind, genauso wie für Menschen, die Gott noch fern sind und unter der Last ihrer Lebensschuld leiden. (Lies Psalm 38,5; Apg.2,37.) Gottes unbegreifbare Liebe und sein Erbarmen lässt uns nicht zur Ruhe kommen, bis wir unsere Sünden bekennen. Dann ist er treu und gerecht und vergibt die Sünde. (Lies 1.Joh.1,7-9; Micha 7,18.19.)
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