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nächsten Text: Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren... vorherigen Text: Menschliche Unmöglichkeiten - Gottes Möglichkeiten Archiv Datum: Mittwoch, 07.02.2001 Bibelstelle: Matthäus 19,23-26; Psalm 32,1.2.5.11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Buße tun heißt umkehren in die offenen Arme Gottes Matthäus-Evangelium 19,23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen. 19,24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher ins Reich Gottes komme. 19,25 Als das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden? 19,26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist's unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich. Psalter 32,1 EINE UNTERWEISUNG DAVIDS. Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! 32,2 Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet, in dessen Geist kein Trug ist! 32,5 Darum bekannte ich dir meine Sünde, und meine Schuld verhehlte ich nicht. Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde. SELA. 32,11 Freuet euch des HERRN und seid fröhlich, ihr Gerechten, und jauchzet, alle ihr Frommen. Was Menschen unmöglich ist, das ermöglicht Gott: "denn bei Gott ist kein Ding unmöglich." Die Schuldfrage kann im Leben eines jeden Menschen gelöst werden. Das hätte der reiche junge Mann auch erleben können, dessen Herz leider am Besitz hängen blieb. Von David lesen wir, dass er, nachdem er seine Sünde bereut und bekannt hatte, von seiner drückenden Last befreit wurde. Schon im Alten Testament war Befreiung möglich, weil Gott auf den Befreier blickte, auf seinen eigenen Sohn, "das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt" (Joh.1,29; vgl.3.Mose 4,27-31; Röm.3,25.26). "Ich habe gesündigt." Mit diesen Worten stellte sich David zu seiner Schuld, als Nathan zu ihm kam und ihn offen auf seine Verfehlung ansprach. David tat Buße, darum wurde ihm vergeben. (Lies 2.Sam.12,1-13; Psalm 51,1-7.) "Buße tun heißt umkehren in die offenen Arme Gottes" (M.Luther). Die Arme Gottes sind weit offen für alle Sünder, weil die am Kreuz von Golgatha ausgestreckten Arme und angenagelten Hände des Gottessohnes uns einladen, zum Vater umzukehren, ihm alle Nöte, alles Versagen und alle Schuld zu bekennen und die Vergebung der Sünde zu empfangen. Der Freispruch aus dem Mund des höchsten Richters gilt für alle, die zu Jesus, dem Gekreuzigten und danach Auferstandenen, kommen. (Lies Jes.1,18; Röm.4,25; Eph.1,7.) Das ist der Grund zur Freude für alle, die Vergebung ihrer Sünde empfangen haben und sie täglich empfangen können. "Wahr ist das Wort und von unaussprechlicher Wichtigkeit: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um Sünder zu retten" (1.Tim.1,15). J.L.K.Allendorf (1693-1773) besang in seinem Lied das Wunder der Vergebung mit den Worten: Jesus ist kommen, nun springen die Bande, Stricke des Todes, die reißen entzwei. Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden; er, der Sohn Gottes, der machet recht frei, bringet zu Ehren aus Sünde und Schande; Jesus ist kommen, nun springen die Bande.
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