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nächsten Text: Wir können den Angriffen des Feindes widerstehen vorherigen Text: Buße tun heißt umkehren in die offenen Arme Gottes Archiv Datum: Donnerstag, 08.02.2001 Bibelstelle: 1.Petrus 5,8.9; Hiob 1,6-11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren... 1.Petrusbrief 5,8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. 5,9 Dem widersteht, fest im Glauben, und wißt, daß ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen. Hiob 1,6 Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den HERRN traten, kam auch der Satan unter ihnen. 1,7 Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen. 1,8 Der HERR sprach zum Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse. 1,9 Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, daß Hiob Gott umsonst fürchtet? 1,10 Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher beschützt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande. 1,11 Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen! Eine zweite Unmöglichkeit: Vor den Angriffen des Feindes können wir nicht bestehen; denn Satan ist der Feind Gottes und der Menschen, voller List und Heimtücke, voller Unberechenbarkeiten. Das Buch Hiob berichtet von seinen Angriffen gegen Hiob, von dem Gott sagte: "Ich kenne keinen zweiten auf der Erde, der so rechtschaffen und aufrichtig ist wie er, der mich achtet und sich nichts zuschulden kommen lässt" (Hiob 1,8). Satans Ziel ist Zerstörung, selbst dann, wenn er sich freundlich und fromm stellt. Oft benutzt er Menschen als seine Handlanger. Als Hiob alles verloren hatte, seine Kinder, seinen Besitz und seine Gesundheit, gab ihm seine eigene Frau den satanischen Rat: "Sage Gott ab und stirb." Das hieß doch: Gib auf, Hiob, es hat ja keinen Sinn, so bejammernswert weiterzuleben. Die Rede aus Freundesmund klingt so vernünftig, manchmal einleuchtender als das, was das Wort Gottes in bestimmten Lebenssituationen sagt. Was nützte dem auf Gott ausgerichteten Hiob seine Frömmigkeit? Hatte sie ihn nicht dahin gebracht, dass er auf der Erde saß, in großem Elend, arm, krank und allein, seiner Kinder beraubt? War das nicht eher zum Aufgeben als zum Weitermachen? In solchen Nöten kommen wir aus eigener Kraft nicht zurecht, weil der Feind auch die Zweifel an Gottes Güte nährt. In dem Reformationslied bestätigt es Martin Luther: "Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren..." (Lies Hiob 2,8-13.) Auch Jesus wurde versucht. Satan wollte ihn zum Aufgeben bringen. Das Erlösungswerk Jesu sollte unbedingt verhindert werden. Nur in der engen Verbindung mit dem Vater konnte er dem Versucher widerstehen. Bei Jesus fand der Feind keinerlei Anknüpfungspunkte (Joh.14,30), wie er sie bei uns immer wieder findet und sie als Brückenkopf nutzt, um uns anzugreifen. Während seiner Erdenzeit war Jesus zwar Mensch wie wir, doch ohne Sünde. (Lies Matth.4,1-11; Hebr.4,15.)
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