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nächsten Text: Wir können nicht allein den richtigen Weg durch dieses Leben finden vorherigen Text: Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren... Archiv Datum: Freitag, 09.02.2001 Bibelstelle: 1.Johannes 3,8; 2,14; 5,4 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wir können den Angriffen des Feindes widerstehen 1.Johannesbrief 3,8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre. 2,14 Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr kennt den Vater. Ich habe euch Vätern geschrieben; denn ihr kennt den, der von Anfang an ist. Ich habe euch jungen Männern geschrieben; denn ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt in euch, und ihr habt den Bösen überwunden. 5,4 Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Was bei den Menschen unmöglich ist, das hat Gott möglich gemacht: Wir können den Angriffen des Feindes widerstehen. Der Feind muss nicht mehr das letzte Wort in den Auseinandersetzungen und Versuchungssituationen behalten. Auch bei Hiob hatte er nicht das letzte Wort, obwohl Hiob ein Mensch war wie wir. Wie begegnete Hiob der Versuchung aufzugeben? Er vertraute seinem Gott, er klammerte sich an ihn, auch als er ihn nicht mehr verstehen konnte. Mit dem Vertrauensblick auf ihn konnte er die Aufforderung seiner Frau, deren Sicht der Dinge nur irdisch und vordergründig war, als töricht erkennen. Hiobs Antwort zeigt die andere Perspektive, die er hatte, die ihm den Horizont weitete: "Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?" So hielt Hiob am Vertrauen fest, dem Dennoch-Vertrauen gegen allen Schein. Er rechnete damit, dass Gott auch aus "Bösem" noch Gutes wirken kann. Vor solchem Festhalten am Weg des Herrn muss der Feind weichen, der nur in einer Atmosphäre des Misstrauens bestehen kann. (Lies Hiob 2,10; Ps.73,23-28; 125,1.2.) Aus den folgenden Kapiteln des Hiob-Buches erfahren wir, dass Hiob durch seine Freunde viel Anfechtung erlitt, aber trotz aller Missverständnisse sich nicht von seinem Gott lossagte. Wir können von Hiob lernen: die nahe Verbindung mit dem Herrn und der Blick auf ihn sind die einzigen Möglichkeiten, Anfechtungen und Versuchungen zu überstehen. Jesus Christus ist Sieger, und der Feind ist ein besiegter Feind, selbst wenn er sich mächtig aufspielt. Jesus ist Sieger, und in der Verbindung mit ihm haben wir teil an seinem Sieg. (Lies 1.Kor.15,54-57; 2.Kor.2,14.) Jesus ist kommen, der starke Erlöser, bricht dem gewappneten Starken ins Haus, sprenget des Feindes befestigte Schlösser, führt die Gefangenen siegend heraus.
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