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nächsten Text: Gott möchte die Umkehr jedes einzelnen Menschen vorherigen Text: Wir können den Angriffen des Feindes widerstehen Archiv Datum: Samstag, 10.02.2001 Bibelstelle: Sprüche 21,2; Lukas 15,11-16 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wir können nicht allein den richtigen Weg durch dieses Leben finden Sprüche Salomos 21,2 Einen jeglichen dünkt sein Weg recht; aber der HERR prüft die Herzen. Lukas-Evangelium 15,11 Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. 15,12 Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie. 15,13 Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen. 15,14 Als er nun all das Seine verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land, und er fing an zu darben 15,15 und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. 15,16 Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm Eine dritte Unmöglichkeit: Wir können nicht allein den richtigen Weg durch dieses Leben finden und gehen. Dazu erzählt Jesus uns ein Gleichnis von einem jungen Mann, der meinte, seinen Weg sicher zu wissen. Er wollte nicht immer unter den Augen des Vaters leben. Er wollte in freier Selbstbestimmung das Leben genießen. Der selbst gewählte und so selbstsicher begonnene Weg stellte sich als Irrweg heraus, als er zuletzt bei den Schweinen landete, und dort fast verhungerte, weil ihm selbst das Schweinefutter versagt blieb. Auch innerlich war er total ausgebrannt. Und während er unter Hunger und Not litt, wurde in seinem Herzen eine große Sehnsucht wach: "Könnte ich doch bei meinem Vater sein!" Eigene Wege enden oft in Not und Elend. Besonders schmerzlich erleben es diejenigen, die bewusst dem himmlischen Vater den Rücken kehren, um ihr Leben unter eigener Regie zu führen. Bei manchen kann es zwar nach außen gut gehen, sie sind erfolgreich, machen Karriere. Aber wie sieht es im Inneren aus? In Stunden des Alleinseins? Gott hat die Sehnsucht nach der Ewigkeit in unser Herz gelegt (Pred.3,11), darum ist das Leben in der Gottesferne ohne eigentliche Sinnerfüllung. Wenn ein Mensch dies erst nach dem Tod erkennen muss, dann ist es zu spät. (Vgl.Luk.16,19-26; Hebr.9,27.) Wem aber rechtzeitig der Ernst der Ewigkeit bewusst wird, der kann den gleichen Weg beschreiten, zu dem der junge Mann im Gleichnis sich entschloss: "Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen." "Er hatte einen heilsamen Entschluss gefasst. In dem Satz steckt ein Wort, das uns sagt, warum es ein heilsamer Entschluss war. Es ist das Wort 'Vater'. Der verlorene Sohn wollte sich ja nicht einem harten Herrn unterwerfen, er wollte dahin gehen, wo Leib und Seele zu Hause waren, wo ein Vaterherz voller Liebe war, dorthin, wo er hingehörte" (W.Busch). (Lies Luk.15,17-24; 18,13; Joel 2,12.13.)
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