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17.02. Einfache Theologie

16.02. Sind wir mit Christus gekreuzigt, so nimmt der auferstandene Herr Besitz von uns

15.02. Was Gott von uns erwartet

14.02. Der Haken ist bei mir

13.02. Das Schönste kommt noch

12.02. Wir können nicht aus eigener Kraft miteinander zurechtkommen

11.02. Gott möchte die Umkehr jedes einzelnen Menschen

10.02. Wir können nicht allein den richtigen Weg durch dieses Leben finden
 
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Datum: Dienstag, 13.02.2001
Bibelstelle: Johannes 11,25.26; Römer 6,23
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das Schönste kommt noch



Johannesevangelium


11,25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;


11,26 und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?


11,27 Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, daß du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.




Römerbrief


6,23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.





Eine fünfte Unmöglichkeit: Wir können aus eigener Kraft nicht dem Sterben und der Endgültigkeit des Todes ins Auge sehen. Daran ändert sich auch für Gotteskinder nichts, das "Sterben müssen" bleibt. Darum erschrecken auch sie über diese Endgültigkeit des Todes. (Lies Ps.90,3-6.12.) Doch durch das Kommen Jesu in unsere Welt und durch das Werk der Erlösung, das er vollbracht hat, hat sich Entscheidendes geändert. "Jesus hat dem Tod die Macht genommen und das Leben und Unsterblichkeit ans Licht gebracht." (Lies 1.Kor.15,19-23.26.) Wer an ihn glaubt und die vollbrachte Erlösung für sich angenommen hat, der darf wissen, dass der Tod nicht das Letzte ist. Er beendet zwar unser irdisches Leben, aber danach kommt das Eigentliche, das ewige Leben. "Das Schönste kommt noch", so formulierte es Corrie ten Boom. Sie hielt sich an Jesu Zusage: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt, und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben." (Lies Joh.5,24; 1.Joh.2,25; 3,1.2.) Um uns ewiges Leben geben zu können, musste Jesus sterben. "Um unserer Sünde willen ist er in den Tod gegeben worden, und damit wir gerechtgesprochen werden können, ist er auferweckt worden" (Röm.4,25). Als er am Ostermorgen von den Toten auferstanden ist, war er der Sieger über Hölle, Tod und Teufel. "Jesus lebt! Nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben. Welchen Trost in Todesnot wird er meiner Seele geben, wenn sie gläubig zu ihm spricht: Herr, Herr, meine Zuversicht!" (Chr.F.Gellert). (Lies Kol.2,l4.15.) Christen dürfen ihr Sterben als Tor betrachten, das durchschritten wird. Durch das Tor gelangen wir von der einen auf die andere Seite, nach dem Todestor wartet Herrlichkeit auf uns. In dieser Gewissheit können wir der harten Realität des Todes entgegensehen und uns freuen. "Was Menschen unmöglich war, das hat Gott vollbracht!" (Lies Jes.35,10; 2.Kor.5,1-9; Phil.3,20.21.)




 

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