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nächsten Text: Was Gott von uns erwartet vorherigen Text: Das Schönste kommt noch Archiv Datum: Mittwoch, 14.02.2001 Bibelstelle: Römer 7,14-21; Galater 5,16-21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Haken ist bei mir Römerbrief 7,14 Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 7,15 Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. 7,16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut ist. 7,17 So tue nun nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 7,18 Denn ich weiß, daß in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. 7,19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. 7,20 Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 7,21 So finde ich nun das Gesetz, daß mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt. Galaterbrief 5,16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen. 5,17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, so daß ihr nicht tut, was ihr wollt. 5,18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. 5,19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 5,20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 5,21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. Eine sechste Unmöglichkeit: Wir können bei aller Anstrengung nicht gut sein, denn wir sind nicht gut. Paulus hat sehr offen als persönlich Betroffener darüber geschrieben. Die Judenchristen, zu denen er gehörte, bewegte die Frage, wie weit die jüdischen Vorschriften des Gesetzes für sie noch gültig waren. In diesem Zusammenhang schreibt er von der Unmöglichkeit, das Gesetz zu erfüllen. Mit ihm müssen auch wir bekennen: Obwohl wir vom Gesetz her wissen, was gut ist, tun wir das Gute doch nicht. Das Gesetz sagt uns auch, was böse ist, und wir wollen das Böse nicht tun und tun es doch. Paulus kann angesichts dieses unheimlichen Zwiespalts in seinem Leben nur sagen: "Ich elender Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser Gefangenschaft, diesem Todesleibe, erretten?" - Ein indischer Christ, der sich mit aller Gewalt den Sieg zu erkämpfen suchte, klagte, dass er nicht verstehe, warum er so schwach sei. "Der Haken bei dir ist", sagte ihm W.Nee, "dass du zwar zu schwach bist, um Gottes Willen zu erfüllen, dass du aber nicht schwach genug bist, es gar nicht zu versuchen. An diesen Punkt müssen wir kommen. Solange wir selbst handeln wollen, kann Gott nicht für uns handeln. Gott muss warten, bis wir am Ende unserer Möglichkeiten, am Nullpunkt angekommen sind; denn wenn wir etwas in eigener Kraft erringen wollen, weisen wir ihn zurück. Was er in Jesus Christus für uns getan hat, umfasst weit mehr für uns, als wir denken. Am Kreuz wurde unsere drückende Schuld abgerechnet. Am Kreuz wurden der Teufel und seine Mächte besiegt. Am Kreuz wurde dem Tod die Macht genommen! Am Kreuz wurde aber auch mein Ich mitgekreuzigt. In Jesus hat er alles für mich getan." "Sein Triumph ist auch mein Sieg, reisst mich heraus aus allem Krieg!" (Lies Röm.7,24.25; 8,1.2; Gal.5,1; Kol.2,14.15.)
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