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Datum: Freitag, 16.02.2001
Bibelstelle: Römer 7,25; 1.Korinther 15,54b-57
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Sind wir mit Christus gekreuzigt, so nimmt der auferstandene Herr Besitz von uns



Römerbrief


7,25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.




1.Korinther


15,54b Der Tod ist verschlungen vom Sieg.


15,55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?


15,56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.


15,57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!





"Bei Gott ist kein Ding unmöglich." Paulus musste nicht am Nullpunkt seines Lebens stehenbleiben. Der Ausruf: "Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien?" war nicht das Letzte. Er hat die Erfahrung gemacht, dass durch den Tod und die Auferstehung Jesu das befreiende Werk geschehen war: "Ich danke meinem wunderbaren Gott: Er hat es getan durch Jesus Christus, unseren Herrn!" "Gott sei Ruhm und Preis: Er schenkt uns den Sieg über die Sünde durch unseren Herrn Jesus Christus." Wer das mit Paulus sagen kann, muss nicht mehr unter dem Zwang der Sünde leben. Jesus, der uns in seinem Opfertod mit sich einsgemacht hat, hat uns auch in sein Auferstehungsleben mit hineingenommen. (Lies Gal.2,19.20; 6,14.) Diese Erfahrung, die Paulus in Römer 7 beschreibt, haben nach ihm viele andere gemacht. J.Penn-Lewis gibt davon Zeugnis: "Das Licht, das Gott mir gab, ist nie mehr verdunkelt oder in Frage gestellt worden. Der Herr hat mir einfach diese wunderbare Wahrheit geoffenbart, die imstande ist, mich ins Weite zu führen. Wenn ich in irgendeiner Schwierigkeit bin oder einer Unmöglichkeit gegenüberstehe, so wende ich mich an Gott und bitte ihn, er möge sein Wort bestätigen, dass ich für immer mit Christus gekreuzigt und durch ihn zu einem ganz neuen Leben auferstanden bin. So kann ich mich ihm überlassen, dass er durch mich wirkt und meinem herrschenden Mangel begegnet. (Lies 2.Petr.1,3.4.) Je mehr ich täglich einverstanden bin, dem Sohn Gottes in seinem Sterben gleichgestaltet zu werden, umso mehr erfahre ich, dass der Geist Gottes an mir arbeitet. Immer klarer wird mir der wunderbare Plan Gottes: Sind wir mit Christus gekreuzigt, so nimmt der auferstandene Herr Besitz von uns. Während er uns tiefer in seine Todesgemeinschaft hineinführt, offenbart er an uns seine Auferstehungskraft und schafft in uns, was wohlgefällig ist vor ihm." (Lies 2.Tim.2,11.12a; Joh.12,24.)




 

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