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nächsten Text: Gott kann! vorherigen Text: Sind wir mit Christus gekreuzigt, so nimmt der auferstandene Herr Besitz von uns Archiv Datum: Samstag, 17.02.2001 Bibelstelle: Johannes 10,7.9; 14,2.3 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Einfache Theologie Johannes-Evangelium 10,7 Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. 10,8 Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht. 10,9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. 14,2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? 14,3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wieder kommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. Eine siebte Unmöglichkeit: Wir können die Tür in Gottes Herrlichkeit nicht von uns aus öffnen, denn seit Adam und Eva aus dem Paradies gewiesen wurden, bleibt der unmittelbare Zugang zu Gott verschlossen. Wie viele Menschen suchten in den vergangenen Jahrtausenden, sich mit ihrer eigenen Gerechtigkeit und mit großen Anstrengungen den Zugang zum Himmel zu verschaffen, "aber alle haben gesündigt und können so, wie sie sind, die Herrlichkeit Gottes niemals erreichen und erlangen" (Röm.3,23). Auch Menschen, die sich Christen nennen, können unter der Ungewissheit leiden, ob sich die Tür des Himmels für sie öffnen wird oder nicht, wenn ihr irdisches Leben zu Ende ist. Wenn wir nach Golgatha schauen, dann sehen wir Jesus am Kreuz und rechts und links neben ihm zwei Verbrecher. Einer ist voll Spott und Verachtung für Jesus, der andere erkennt in diesen schrecklichen Stunden, dass Jesus unschuldig leidet. Neben dem Gekreuzigten wurde ihm plötzlich klar, dass er zu dem Ort, an den Jesus ging, keinen Zugang hatte, sein bisher ohne Gott gelebtes Leben würde nach dem Tod Folgen haben. Gleichzeitig erwachte in ihm auch die Hoffnung, dass sich ihm noch eine Möglichkeit zur Umkehr bot: "Herr, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst." Wenn wir diese Haltung einnehmen, wird jedem von uns Jesu Zusage gelten: "Heute wirst du mit mir im Paradies sein." (Lies Joel 2,12.13; Apg.4,12; Tit.3,3-8.) Der englische Prediger C.H.Spurgeon ließ einen Freund zu sich rufen und sagte: "Bruder, ich glaube, dass ich sterbe. Was würden mir alle die theologischen Systeme jetzt nützen, da es ans Sterben geht. Meine Theologie ist ungemein einfach geworden, sie lässt sich in vier kleine Worte zusammenfassen. Das mag vielleicht nicht genügen zum Predigen, aber es genügt, um darauf zu sterben: Jesus starb für mich! Das ist genug, Bruder." (Lies Röm.8,31-39.)
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