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nächsten Text: Das Bauobjekt vorherigen Text: Bauleute am Reich Gottes Archiv Datum: Donnerstag, 22.02.2001 Bibelstelle: Esra 1,4-11; 2,68.69 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Mittel zum Bauen Esra 1,4 Und wo auch immer einer übriggeblieben ist, dem sollen die Leute des Orts, an dem er als Fremdling gelebt hat, helfen mit Silber und Gold, Gut und Vieh außer dem, was sie aus freiem Willen für das Haus Gottes zu Jerusalem geben. 1,5 Da machten sich auf die Häupter der Sippen aus Juda und Benjamin und die Priester und Leviten, alle, deren Geist Gott erweckt hatte, um hinaufzuziehen und das Haus des HERRN zu Jerusalem zu bauen. 1,6 Und alle, die um sie her wohnten, halfen ihnen mit allem, mit Silber und Gold, mit Gut und Vieh und Kleinoden außer dem, was sie freiwillig gaben. 1,7 Und der König Kyrus gab heraus die Geräte des Hauses des HERRN, die Nebukadnezar aus Jerusalem genommen und in das Haus seines Gottes gebracht hatte. 1,8 Und Kyrus, der König von Persien, übergab sie dem Schatzmeister Mitredat; der zählte sie Scheschbazar, dem Fürsten Judas, vor. 1,9 Und dies war ihre Zahl: Dreißig goldene Becken und tausendneunundzwanzig silberne Becken, 1,10 dreißig goldene Becher und vierhundertzehn silberne Becher und tausend andere Geräte. 1,11 Alle Geräte, goldene und silberne, waren fünftausendvierhundert. Alles brachte Scheschbazar hinauf, als man aus der Gefangenschaft von Babel nach Jerusalem hinaufzog. Durch spätere Abänderungen entspricht die Gesamtzahl jetzt nicht mehr der Summe der Einzelangaben. 2,68 Und als einige Häupter der Sippen zum Hause des HERRN in Jerusalem kamen, gaben sie freiwillig für das Haus Gottes, damit man's an seiner früheren Stätte erbaue, 2,69 und gaben nach ihrem Vermögen zum Schatz für das Werk 61 000 Gulden und 5000 Pfund Silber und 100 Priesterkleider. Bauen kostet, Bauen ist teuer. Woher sollten die in Persien lebenden Israeliten die notwendigen Mittel haben zum Aufbruch und zum Bauen? Der König gab nicht nur den Befehl aufzubrechen, er hatte auch einen Befehl an die Leute der Orte, in denen die zum Aufbruch bereiten Israeliten lebten. "Alle Untertanen meines Reiches sollen den Judäern, die bei ihnen leben, Silber und Gold, Vieh und alles, was sie sonst noch brauchen, mitgeben, zusätzlich zu den freiwilligen Gaben für das Haus Gottes zu Jerusalem." Und sie taten es! Sogar der König selbst beteiligte sich an diesem freiwilligen Geben. (Lies Esra 7,15-24; 2.Chron.35,7-9; 1.Tim.6,17-19.) In Jerusalem erhielten die Rückkehrer noch einmal reiche Gaben: "Als sie beim Tempelgelände in Jerusalem ankamen, stifteten einige Sippenoberhäupter freiwillige Gaben, damit das Haus des Herrn wieder an seinem früheren Platz errichtet werden konnte. Jeder gab, so viel er konnte." Es fällt auf, dass immer wieder die Freiwilligkeit betont wird. Daraus erkennen wir, dass die Menschen zum Geben bereit waren. Sie wollten sich am Bau seines Hauses beteiligen. Wohl war da ein Befehl, aber sie entsprachen ihm freiwillig. "Freiwilliges Geben" macht eine Gabe kostbar. "Gern will ich ein Opfer bringen - mit Freuden und ohne Zwang" (Ps.54,8). Gott will keine Gaben, die wir aus einem gewissen Zwang heraus geben. Er ist viel zu erhaben. Er braucht unsere Gaben nicht - er, der das Weltall erschaffen hat - dem alles zur Verfügung steht. Er ist in keiner Weise abhängig von unseren Gaben, er könnte sein Werk ganz ohne uns tun. Wenn wir mit unseren Gaben mithelfen dürfen am Bau seines Reiches, am Unterhalt derer, die hinausgezogen sind in seinem Namen, dann ist das ein Vorrecht und eine Ehre für uns. (Lies 2.Kor.8,1-5; 9,7; vgl.2.Mose 35,29; 36,3; 5.Mose 16,10.)
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