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nächsten Text: Wo viel Segen ist, da sind auch viele Widersacher vorherigen Text: Gute Baugemeinschaft Archiv Datum: Dienstag, 27.02.2001 Bibelstelle: Esra 4,1-24; Nehemia 6,3.9 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Schwierigkeiten und Aufenthalte beim Bauen Esra 4,1 Als aber die Widersacher Judas und Benjamins hörten, daß die, die aus der Gefangenschaft zurückgekommen waren, dem HERRN, dem Gott Israels, den Tempel bauten, 4,2 kamen sie zu Serubbabel, Jeschua und den Sippenhäuptern und sprachen zu ihnen: Wir wollen mit euch bauen; denn auch wir suchen euren Gott und haben ihm geopfert seit der Zeit Asarhaddons, des Königs von Assur, der uns hierher gebracht hat. 4,3 Aber Serubbabel und Jeschua und die andern Häupter der Sippen in Israel antworteten ihnen: Es ziemt sich nicht, daß ihr und wir miteinander das Haus unseres Gottes bauen, sondern wir allein wollen bauen dem HERRN, dem Gott Israels, wie uns Kyrus, der König von Persien, geboten hat. 4,4 Da machte das Volk des Landes die Juden mutlos und schreckte sie vom Bauen ab. 4,5 Und sie dingten Ratgeber gegen sie und hinderten ihr Vorhaben, solange Kyrus, der König von Persien, lebte, bis zur Herrschaft des Darius, des Königs von Persien. 4,6 Und als Ahasveros König war, im Anfang seiner Herrschaft, schrieb man eine Anklage gegen die Bewohner von Juda und Jerusalem. 4,7 Und zu den Zeiten Artahsastas schrieben Bischlam, Mitredat, Tabeel und ihre andern Genossen an Artahsasta, den König von Persien. Der Brief war in aramäischer Schrift geschrieben und ins Aramäische übertragen. 4,8 Der Kanzler Rehum und der Schreiber Schimschai schrieben einen Brief gegen Jerusalem an den König Artahsasta: 4,9 Wir, Rehum, der Kanzler, und Schimschai, der Schreiber, und die andern Genossen, die Richter, die Befehlshaber, die Schreiber, die Beamten, die Männer von Erech, von Babel, von Susa, das sind die Elamiter, 4,10 und die andern Völker, die der große und berühmte Asenappar hergebracht und in den Städten Samariens und in den andern Orten jenseits des Euphrat angesiedelt hat. 4,11 Und dies ist die Abschrift des Briefes, den sie an ihn sandten: An König Artahsasta, deine Knechte, die Männer jenseits des Euphrat. 4,12 Und nun sei dem König kundgetan, daß die Juden, die von dir heraufgezogen und zu uns nach Jerusalem gekommen sind, die aufrührerische und böse Stadt wieder aufbauen wollen; sie haben begonnen, die Mauern zu errichten, und die Fundamente sind schon gelegt. 4,13 So sei nun dem König kundgetan: Wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird und die Mauern wieder errichtet werden, so werden sie Steuern, Abgaben und Zoll nicht mehr geben, und zuletzt wird es den Königen Schaden bringen. 4,14 Weil wir aber das Salz des Königshauses essen und die Schmach des Königs nicht länger sehen wollen, darum schicken wir hin und lassen es den König wissen. 4,15 Man lasse in den Chroniken deiner Väter suchen, so wirst du in den Chroniken finden und erfahren, daß diese Stadt aufrührerisch ist und Königen und Ländern Schaden gebracht hat und man in ihr auch von alters her Aufruhr gemacht hat, - darum ist diese Stadt auch zerstört worden. 4,16 Und nun tun wir dem König kund, daß du hernach nichts behalten wirst von dem, was jenseits des Euphrat liegt, wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird und ihre Mauern wieder errichtet werden. 4,17 Da sandte der König folgende Antwort: An Rehum, den Kanzler, und Schimschai, den Schreiber, und ihre andern Genossen, die in Samaria wohnen und in den andern Orten jenseits des Euphrat: Friede zuvor! 4,18 Und nun, der Brief, den ihr uns zugeschickt habt, ist mir Wort für Wort vorgelesen worden. 4,19 Und auf meinen Befehl hat man nachgeforscht, und man fand bestätigt, daß diese Stadt von alters her gegen die Könige sich empört hat und Aufruhr und Abfall in ihr geschehen ist. 4,20 Auch hat es mächtige Könige zu Jerusalem gegeben, die geherrscht haben über alles, was jenseits des Euphrat ist, so daß ihnen Steuern, Abgaben und Zoll gegeben wurden. 4,21 So gebt nun den Befehl, daß man diesen Männern wehre, damit die Stadt nicht wieder aufgebaut werde, bis von mir der Befehl gegeben wird! 4,22 Seht euch vor, daß ihr nicht lässig hierin seid, damit nicht den Königen großer Schaden entstehe! 4,23 Als nun der Brief des Königs Artahsasta gelesen wurde von Rehum und dem Schreiber Schimschai und von ihren andern Genossen, zogen sie eilends hin nach Jerusalem zu den Juden und wehrten ihnen mit Gewalt. 4,24 Da hörte die Arbeit am Hause Gottes in Jerusalem auf und blieb liegen bis ins zweite Jahr des Darius, des Königs von Persien. Nehemia 6,3 Ich aber sandte Boten zu ihnen und ließ ihnen sagen: Ich hab ein großes Werk auszurichten, ich kann nicht hinabkommen; es könnte das Werk liegenbleiben, wenn ich die Hand abtäte und zu euch hinabkäme. 6,9 Denn sie alle wollten uns furchtsam machen und dachten: Sie sollen die Hand abtun vom Werk, damit es nicht fertig werde. Da stärkte ich um so mehr meine Hände. Wer bauen will, muss mit Schwierigkeiten und Verzögerungen rechnen. Das gilt ganz besonders für das Bauen am Reich Gottes. "Gottes Sache und der Dienst seiner Gemeinde werden nie unwidersprochen bleiben. Bauen am Reich Gottes ist immer mit Kampf verbunden. Der Teufel wartet nur auf ein Opfer, das er zu Fall bringen kann. Seine Methoden sind sehr unterschiedlich, manchmal erleben wir ihn als 'brüllenden Löwen', manchmal kann er sich auch wie ein 'Engel des Lichts' geben, der uns helfen will. 'Als die Widersacher Judas und Benjamins hörten, dass die Kinder der Gefangenschaft dem Herrn, dem Gott Israels, den Tempel bauten, kamen sie zu Serubbabel und zu den Familienhäuptern und sprachen: Wir wollen mit euch bauen, denn wir wollen euren Gott suchen gleichwie ihr.' Eine sehr heikle, schwierige Situation! Das Angebot klang bestechend. Wäre es nicht gut, sich helfen zu lassen, sich mit den angrenzenden Nachbarn gut zu stellen? Serubbabel und die Männer um ihn waren wach und erkannten die Falle, die der Feind ihnen stellen wollte. Sie konnten dem Zusammenarbeiten mit den Heiden nicht zustimmen und wagten, nein zu sagen. 'Wir haben doch alle den gleichen Gott', so sprechen auch heute Menschen, die den Anspruch erheben, in ihrer religiösen Meinung anerkannt zu werden, ohne dem ewigen Gott Ehre zu geben. In den Sprüchen lesen wir: 'Ein arglistiger Mensch will andere täuschen und verstellt sich mit schönen Worten. Darum traue ihm nicht. Auch wenn seine Stimme noch so freundlich klingt.' (Lies Spr.26,24.25; Apg.8,18-21.) Wir wollen 'allein bauen' - das wird der Gemeinde je und je als Hochmut und Engherzigkeit ausgelegt. Aber es bleibt bei dem Wort des Apostels Paulus: 'Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen!'" (H.Bran-denburg). (Lies 2.Kor.6,14-7,1; 1.Joh.2,17.)
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