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nächsten Text: In Krisensituationen Chancen entdecken vorherigen Text: Wo viel Segen ist, da sind auch viele Widersacher Archiv Datum: Donnerstag, 01.03.2001 Bibelstelle: Esra 6,14-16; Sacharja 4,9 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Vollendung des Baues Esra 6,14 Und die Ältesten der Juden bauten, und es ging vonstatten durch die Weissagung der Propheten Haggai und Sacharja, des Sohnes Iddos, und sie bauten und vollendeten es nach dem Befehl des Gottes Israels und nach dem Befehl des Kyrus, Darius und Artahsasta, der Könige von Persien, 6,15 und sie vollendeten das Haus bis zum dritten Tag des Monats Adar im sechsten Jahr der Herrschaft des Königs Darius. 6,16 Und die Israeliten, die Priester, die Leviten und die andern, die aus der Gefangenschaft zurückgekommen waren, hielten die Einweihung des Hauses Gottes mit Freuden. Sacharja 4,9 Die Hände Serubbabels haben dies Haus gegründet, seine Hände sollen's auch vollenden, damit ihr erkennt, daß mich der HERR Zebaoth zu euch gesandt hat. Das Buch Esra ist nicht nur ein Buch des neuen Anfangs, des Erwecktwerdens, des Aufbrechens und Bauens unter der Hand Gottes, es ist auch ein Buch der Vollendung. Der Tempel wurde tatsächlich gebaut, die Mauer wurde fertig, die Reinigung wurde vollzogen, das Fest konnte gefeiert werden. Die Rückkehrer aus der Gefangenschaft hatten das große Werk erfüllt. Was für die Menschen unmöglich schien, das hatte Gott für sie möglich gemacht! "Uns aber, Herr, wirst du Frieden schaffen; denn auch alle unsere Werke hast du für uns vollbracht" (Jes.26,12; lies Ps.118,1-16; Jes.8,9.10). Gott hat nicht nur Ver-heißungen für die Seinen, er führt auch zur Vollendung, lässt das Ziel erreichen. Für David war sicher: "Der Herr wird es für mich vollenden." Jesus wird "der Vollender des Glaubens" genannt. (Lies Ps.138,8; Phil.1,6.) Der Apostel Paulus schrieb den Christen in Korinth: "Auch unser Passalamm, Christus, ist geschlachtet. Darum lasst uns Festfeier halten!" Vielleicht sollten wir uns einmal Zeit nehmen und darüber nachdenken, welche Freudenquellen uns durch Jesus eröffnet wurden. Ist es nicht ein Grund zur Freude, dass Jesus in unsere Welt gekommen ist und dass er in unsere Situationen hineinkommt mit seiner Liebe und Macht? Dass er uns ein entlastetes Gewissen und Vergebung schenkt, wenn wir ihm unsere Sünde bekennen? Dass er uns teilhaben lässt an seinem Sieg? Ist es nicht Freude, dass wir in Gemeinschaft mit unserem Herrn und untereinander leben dürfen? Jesus hat den Weg zur Freude gebahnt. "Freuet euch und seid fröhlich!" "Singet fröhlich unserem Gott, der unsere Stärke ist." Wir wollen wieder mehr auf die Aufforderung Esras und Nehemias achten und sie ernst nehmen: "Bekümmert euch nicht. Die Freude am Herrn ist eure Stärke." (Lies Ps.35,9.10; 50,23; 124,6-8; Luk.10,18-20; Röm.16,20.)
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