Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

06.03. Jesus lässt die Seinen, die ihm treu dienen, nicht allein

05.03. Allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann

04.03. Auch bereit für Jesus zu sterben?

03.03. Alles was wir erleben, kann der Förderung des Evangeliums dienen

02.03. In Krisensituationen Chancen entdecken

01.03. Die Vollendung des Baues

28.02. Wo viel Segen ist, da sind auch viele Widersacher

27.02. Schwierigkeiten und Aufenthalte beim Bauen
 
nächsten Text: Alles was wir erleben, kann der Förderung des Evangeliums dienen
vorherigen Text: Die Vollendung des Baues
Archiv



Datum: Freitag, 02.03.2001
Bibelstelle: Philipper 1,12-18; Römer 1,14-16
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: In Krisensituationen Chancen entdecken



Philipperbrief


1,12 Ich lasse euch aber wissen, liebe Brüder: Wie es um mich steht, das ist nur mehr zur Förderung des Evangeliums geraten.


1,13 Denn daß ich meine Fesseln für Christus trage, das ist im ganzen Prätorium und bei allen andern offenbar geworden,


1,14 und die meisten Brüder in dem Herrn haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht gewonnen und sind um so kühner geworden, das Wort zu reden ohne Scheu.


1,15 Einige zwar predigen Christus aus Neid und Streitsucht, einige aber auch in guter Absicht:


1,16 diese aus Liebe, denn sie wissen, daß ich zur Verteidigung des Evangeliums hier liege;


1,17 jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft.


1,18 Was tut's aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber. Aber ich werde mich auch weiterhin freuen;




Römerbrief


1,14 Ich bin ein Schuldner der Griechen und der Nichtgriechen, der Weisen und der Nichtweisen;


1,15 darum, soviel an mir liegt, bin ich willens, auch euch in Rom das Evangelium zu predigen.


1,16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.




Was Paulus schwierigen Situationen und aufreibenden Herausforderungen abzugewinnen vermochte, erscheint uns - menschlich gesehen - als ein wahres Kunststück. Aber es ist mehr, als Menschen aus eigener Kraft vermögen. Das Geheimnis seiner Haltung erfahren wir aus dem Brief, den er an die Gläubigen in Philippi aus dem Gefängnis in Rom schrieb: "Ich will, dass ihr wisst, Brüder, dass sich meine Umstände sogar noch zur Förderung der Sache Gottes und des Evangeliums gestaltet haben." So beurteilte Paulus selbst seine unerquickliche Lage. (Lies 2.Tim.2,8-11; 4,17.) Zu Anfang hatte er noch gewisse Privilegien, er konnte sich zwei Jahre lang in einer eigenen Wohnung aufhalten und jederzeit Besuche empfangen. "Niemand hinderte Paulus daran, in aller Offenheit vom Reich Gottes zu predigen und Jesus Christus als den Herrn zu bekennen" (Apg. 28,30.31; lies Eph.6,20; 2.Kor.5,20). Doch dann verschlechterte sich die Lage. Paulus wurde im Prätorium untergebracht. Damit ist wohl die Kaserne gemeint, in der sich die kaiserliche Garde befand. Als Prätorium wurde auch die höchste Gerichtsbehörde bezeichnet, vor der sich Paulus zu verantworten hatte. Alles deutet darauf hin, dass sich sein Prozess immer mehr dem Höhepunkt näherte. Eine Entscheidung über Leben oder Tod stand im Raum. Doch Paulus suchte nicht nach Möglichkeiten, eine für ihn positive Wende dieses Prozesses herbeizuführen. Er beklagte sich nicht über die schlechten Haftbedingungen und Beschränkungen. Sein Thema sind nicht die kriminellen Mitgefangenen, die zu Recht eingekerkert waren. Nein, der Apostel blieb nicht an seiner persönlichen notvollen Situation stehen, bemitleidete sich nicht und ließ sich nicht von seinen Gefühlen bestimmen. Sein Blick war vielmehr auf Jesus gerichtet, der vor ihm einen viel schwereren Weg gegangen war und von dem er wusste, dass er "nicht widerschalt, als er gescholten wurde, nicht drohte, als er litt" (1.Petr.2,23; vgl.Apg.7,54-60; 2.Tim.2,8-11).




 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto