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Nächste Andacht: Alles hat zur Förderung des Evangeliums mitgewirkt Vorige Andacht: Paradoxe Situation: Der Gefangene wird zum Mutmacher und Ratgeber Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Freitag, 09.03.2001 Bibelstelle: Apostelgeschichte 28,1-6; 2.Mose 15,2.13 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was alles zur Förderung des Evangeliums dienen kann ... Apostelgeschichte 28,1 Und als wir gerettet waren, erfuhren wir, daß die Insel Malta hieß. 28,2 Die Leute aber erwiesen uns nicht geringe Freundlichkeit, zündeten ein Feuer an und nahmen uns alle auf wegen des Regens, der über uns gekommen war, und wegen der Kälte. 28,3 Als nun Paulus einen Haufen Reisig zusammenraffte und aufs Feuer legte, fuhr wegen der Hitze eine Schlange heraus und biß sich an seiner Hand fest. 28,4 Als aber die Leute das Tier an seiner Hand hängen sahen, sprachen sie untereinander: Dieser Mensch muß ein Mörder sein, den die Göttin der Rache nicht leben läßt, obgleich er dem Meer entkommen ist. 28,5 Er aber schlenkerte das Tier ins Feuer, und es widerfuhr ihm nichts Übles. 28,6 Sie aber warteten, daß er anschwellen oder plötzlich tot umfallen würde. Als sie nun lange gewartet hatten und sahen, daß ihm nichts Schlimmes widerfuhr, änderten sie ihre Meinung und sprachen: Er ist ein Gott. 2. Mose 15,2 Der HERR ist meine Stärke und mein Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen, er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben. 15,13 Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk, das du erlöst hast, und hast sie geführt durch deine Stärke zu deiner heiligen Wohnung. Nach Bangen und Hoffen konnte die schiffbrüchige Mannschaft erleichtert aufatmen, nicht aber Paulus, dem eine neue Gefahr drohte: "Er sammelte trockenes Reisig und warf es aufs Feuer. Von der Hitze aufgescheucht, fuhr eine Schlange heraus und biss sich an seiner Hand fest." "Alles, was mir begegnet, soll zur Förderung des Evangeliums dienen", - auch ein giftiger Schlangenbiss? Ja, denn Paulus starb nicht daran. Durch diese wunderbare Bewahrung änderten die Bewohner Maltas ihre Haltung und wurden offener für Gottes Wirken. Vielleicht können wir in unseren augenblicklichen Lebensumständen Gottes Handeln nicht erkennen. Vielleicht quält uns eine unbeantwortete Warumfrage. Wir wollen nicht vergessen, dass wir auch in der dunkelsten Nacht und während der größten Durststrecke, die Gott uns zumutet, Jesus durch Vertrauen ehren können. Vielleicht hilft es uns, wenn wir an Joni Eareckson-Tada denken, die schreibt: "Wir wollen Gott aufrichtig und von ganzem Herzen loben, während wir durch das Feuer gehen. Vielleicht werden diejenigen, die stehen bleiben und in den Feuerofen hineinschauen, den Sohn Gottes sehen, wie er an unserer Seite geht." (Lies Dan.3,17.23-25; Ps.66,10-12.) "Im Missionsbefehl befiehlt Jesus seinen Jüngern, mit dem Evangelium in alle Welt zu gehen, und verspricht, dass er mit ihnen sein wird. Paulus erfuhr die Erfüllung dieser Verheißung in einem Zusammenhang, in dem er sie wahrscheinlich zuletzt vermutet hätte. Aber er entdeckte auch etwas anderes: Sein Herr hatte gesagt, er habe alle 'Gewalt'. Er werde sein Reich mit seiner eigenen, souveränen Macht und in seiner eigenen, vollkommenen Weisheit erweitern" (S.B.Ferguson). "Paulus schleuderte das Tier ins Feuer, und es widerfuhr ihm nichts Übles." Das Wunder geschah vor aller Augen. Viele erkannten: Wir haben es mit einem Zeugen des lebendigen Gottes zu tun! Die Nöte und Gefahren dienten der Verherrlichung Gottes.
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