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Datum: Samstag, 10.03.2001
Bibelstelle: Philipper 1,12-14;Hebräer 10,24
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Alles hat zur Förderung des Evangeliums mitgewirkt



Philipperbrief


1,12 Ich lasse euch aber wissen, liebe Brüder: Wie es um mich steht, das ist nur mehr zur Förderung des Evangeliums geraten.


1,13 Denn daß ich meine Fesseln für Christus trage, das ist im ganzen Prätorium und bei allen andern offenbar geworden,


1,14 und die meisten Brüder in dem Herrn haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht gewonnen und sind um so kühner geworden, das Wort zu reden ohne Scheu.




Hebräerbrief


10,24 ...und laßt uns aufeinander achthaben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken ...




In wie viele lebensbedrohliche Lagen kam Paulus seit seiner Gefangennahme in Jerusalem bis zu seinem Verhör in Rom! Dass ihn diese Umstände nicht mutlos und resigniert, verbittert und unglücklich machten und er die lodernde Fackel des Evangeliums nicht wegwarf, ist ein Beweis für die unsichtbare, aber reale Macht des Auferstandenen. "Alles hat zur Förderung des Evangeliums mitgewirkt." Hinter dieser Aussage steht das ganze "Ja" des Paulus zu Gottes Führung. Gott meint es gut und Gott macht es gut! In dieser Gewissheit konnte er durchhalten. Es wird auch Tage und Stunden gegeben haben, in denen er Vertrauen neu buchstabieren musste, wenn Gottes Weg anders verlief als gedacht. (Lies Ps.35,7-10; 42,12;.) Ob er sich an Josef erinnerte und sein Schicksal in Ägypten? Wie viele Segensspuren hinterließ Josefs Treue zu Gott für das ganze Volk Israel! Wir können durch unser "Ja" zu Gottes Wegen Menschen ermutigen, in ihrer Lage Jesus zu vertrauen und an ihm festzuhalten. Julie Hausmann brachte in dem Lied "So nimm denn meine Hände" ihr Vertrauen auf Gottes Weisheit zum Ausdruck. Dieses Lied wurde kurz nach seinem Erscheinen in ganz Deutschland und weit darüber hinaus bekannt. In der letzten Strophe schrieb sie: "Wenn ich auch gar nichts fühle von deiner Macht, du führst mich doch zum Ziele, auch durch die Nacht." - Was unsere Zeit braucht, sind Christen, die mit Jesus und seinen Zusagen wie mit Zahlen rechnen, die ihr Vertrauen auf ihn allein setzen. Das war das Geheimnis des Paulus, das Geheimnis Hiobs, Josefs und vieler anderer nach ihnen. David rief einmal aus: "Welch ein Gott! Sein Handeln ist vollkommen, und was er sagt, ist wahr. Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen" (Ps.18,31; lies Hiob 1,13-22; 2,7-10; 42,1-6; Hebr.10,35).




 

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