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nächsten Text: Gott macht keine Fehler vorherigen Text: Meine Umstände - wie gehe ich damit um? Archiv Datum: Dienstag, 13.03.2001 Bibelstelle: Philipper 1,12; Psalm 138,7.8 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Annehmen unserer Umstände Philipperbrief 1,12 Ich lasse euch aber wissen, liebe Brüder: Wie es um mich steht, das ist nur mehr zur Förderung des Evangeliums geraten. Psalter 138,7 Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickest du mich und reckst deine Hand gegen den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten. 138,8 Der HERR wird meine Sache hinausführen. HERR, deine Güte ist ewig. Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen. "Du bist bei mir!" "Ich will dir danken für deine Treue, mein Gott!" Eine Missionarin, die unter Indianern arbeitet, erzählte aus ihrer Arbeit, davon, wie ihr tägliches Leben aussieht und wie sie und die anderen Missionare ihre Aufgabe zu erfüllen suchen. Dabei erwähnte sie: "Ich sage jeden Tag einmal 'ja' zu meinen Umständen!" So kommt diese Missionarin durch und ist ein Segen in ihrer Umgebung. Es hängt sehr viel davon ab, wie wir uns zu unseren Umständen stellen. Manche Menschen sind permanent unglücklich und unzufrieden in allem, was ihnen begegnet. Es ist gut, wenn wir uns üben, unseren Umständen stets einen positiven Sinn abzugewinnen. Die Bibel ist voll von Bei-spielen und hilfreichen Worten zu diesem Thema. Der wichtigste Punkt ist das Annehmen unserer Umstände, um für Gott brauchbar zu werden oder in tiefere Gemeinschaft mit ihm hineinzuwachsen. Hiobs Umstände veränderten sich plötzlich durch den Verlust seiner Kinder, seines ganzen Besitzes und seiner Gesundheit, und trotzdem sagte er zu seiner aufbe-gehrenden Frau: "Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen, der Name des Herrn sei gelobt! ... Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?" (Lies Hiob 1,13-22; 2,7-10.) "Ja, Vater, denn also ist es wohlgefällig vor dir!" Dieses "Ja, Vater" war das Ja des Einverstandenseins Jesu mit dem Willen seines Vaters im Himmel. (Lies Joh.18,11; Ps.84,9-13; 5.Mose 32,3.4; Dan.4,34.) Wir stehen immer wieder vor der Wahl, ohne das Ja zu Gott in unseren Umständen unglücklich und verbittert zu werden oder durch das Ja zu Gott getrost und zuversichtlich seinem Willen zu dienen. Manchmal will dein Herr, dass du bestimmte Wege gehst, er braucht Leute so wie dich! Und es fällt dir schwer, weil du die Führung nicht verstehst, und du fragst: Herr, warum ich? Sag ja zu Gottes Wegen, Gottes Wege sind immer gut, er führt dich allerwegen stets in seiner Hut. (Eckhard zur Nieden)
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