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nächsten Text: Alle Dinge sollen den Christen zum Besten dienen vorherigen Text: Das Annehmen unserer Umstände Archiv Datum: Mittwoch, 14.03.2001 Bibelstelle: Römer 8,28.29; Psalm 77,11-14 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott macht keine Fehler Römerbrief 8,28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluß berufen sind. 8,29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, daß sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Psalter 77,11 Ich sprach: Darunter leide ich, daß die rechte Hand des Höchsten sich so ändern kann. 77,12 Darum denke ich an die Taten des HERRN, ja, ich denke an deine früheren Wunder 77,13 und sinne über alle deine Werke und denke deinen Taten nach. 77,14 Gott, dein Weg ist heilig. Viele kennen das Buch und den Film "Joni", den Bericht über Kampf und Sieg einer durch Unfall gelähmten Frau. Was sie über das Annehmen der Umstände schreibt, ist nicht Theorie, sondern kommt aus einer tief erlittenen täglichen Übung. "Durch den Tod meiner Nichte und meine Lähmung lernte ich immer deutlicher erkennen, dass es nur zu Kummer und Verzweiflung führt, wenn wir versuchen, nach den Gründen für Gottes Handeln zu forschen. Warum, o Gott? Warum musste sie sterben? Warum wurde ich gelähmt? Warum dürfen die anderen am Leben bleiben und gesund sein? - Außerhalb des alles umfassenden Planes Gottes finden wir auf solche Fragen keine Antwort. Wir sind nicht immer für die Situationen verantwortlich, in die wir hineingeraten. Aber wir sind sehr wohl dafür verantwortlich, wie wir reagieren. Wir können uns völlig der Verzweiflung überlassen und mit selbstmörderischen Gedanken umgehen, oder aber wir blicken auf zu unserem Gott, der keinen Fehler macht und der alles unter Kontrolle hat. Er ist in der Lage, auch bittere Erfahrungen zu unserem Besten zu wenden und uns dadurch in das Ebenbild Jesu Christi umzuwandeln." (Lies Hebr.12,11; Ps.34,2-6.) Es geht um unsere Verwandlung! Wie viele Qualen erleidet eine Raupe bei ihrer Entwicklung zum Schmetterling! Sie geht, geistlich gesprochen, durch viele Tode - durch viele Häutungen. Aber dann ist plötzlich der schöne bunte Schmetterling da. - Alles, was zu unserer Verwandlung beiträgt, ist gut. "Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alles zum Besten dient... Denn die, die er zuvor erkannt hat, die hat er auch dazu ausersehen, dem Bild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden." (Lies 1.Kor.15,49; Phil.3,21; 1.Joh.3,2.)
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