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22.03. Unser Reichtum in Jesus Christus

21.03. Wahre Freude kann von erschütternden Umständen nicht ausgelöscht werden

20.03. Erwartungsvoll in den Tag schwieriger Umstände hineingehen

19.03. Aufreibende Umstände

18.03. Die Umstände unseres Lebens haben von Gott her ein Ziel

17.03. Umstände, die uns durch die Bosheit anderer bereitet werden

16.03. In allen Umständen Gott zur Verfügung sein

15.03. Alle Dinge sollen den Christen zum Besten dienen
 
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Datum: Sonntag, 18.03.2001
Bibelstelle: 1.Petrus 1, 6-9; Römer 8,18.28
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Die Umstände unseres Lebens haben von Gott her ein Ziel



1.Petrusbrief


1,6 Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen,


1,7 damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.


1,8 Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude,


1,9 wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.




Römerbrief


8,18 Denn ich bin überzeugt, daß dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.


8,28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluß berufen sind.




Der Schreiber des 119.Psalms erkennt, dass schwierigste Umstände dazu beitragen können, dass Gottes Wort mehr Raum in unserem Leben gewinnt: "Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; jetzt aber halte ich dein Wort. Es ist gut für mich, dass du mich gedemütigt hast, damit ich deine Gebote lerne." (Vgl.5.Mose 8,2.3.16; Hiob 5,17.18; 42,5.6; Ps.126,5.) In dem Buch "Der Engel im KZ" wird der Weg einer jüdischen Frau und ihrer Tochter beschrieben. Durch namenlose Not, Erniedrigung und Bedrohung fanden sie beide zu Jesus Christus. In der Stadt gab es einen Pfarrer, der sich besonders um jüdische Menschen bemühte. So kam es, dass sie in die Kirche gingen - zuerst wohl in dem Gedanken, dass man ihnen dort zur Flucht aus Deutschland helfen würde. Aber Gottes Wort erreichte sie, und sie vertrauten Jesus ihr Leben an. (Lies Luk.15,3-7; 1.Tim.2,4-6.) Die Tochter berichtet: "Für Mutter war Christi Macht in unserem Leben zu einer Realität geworden. Sie musste von Jesus reden, denn ihr Herz war von seiner Liebe erfüllt... Nie zeigte sie den Nazis gegenüber Hassgefühle. Ich staunte immer wieder, wie Jesus jede Bitterkeit, jede Wut aus ihrem Herzen austilgte. Mir wurde klar, dass ihr Glaube ohne den Krieg mit all seiner Sinnlosigkeit und Not wahrscheinlich nie so schnell gewachsen wäre." (Lies Matth.5,43-48; Röm.1,16.17.) Die Mutter wurde nach Theresienstadt abgeholt, die Tochter kam in ein anderes Lager. Beide erlebten Jesu Nähe in den schwersten Lebensumständen. Er war ihre Kraft und ihr Friede! (Lies Jes.43,1-3; 2.Tim.4,17.18.) Die Umstände, in die wir kommen, sind uns von Jesus bereitet. Selbst die Schuld der Menschen ändert daran nichts, dass Jesus uns durch alles hindurch ans Ziel bringen will. (Lies Jer.31,3.)




 

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