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nächsten Text: Erwartungsvoll in den Tag schwieriger Umstände hineingehen vorherigen Text: Die Umstände unseres Lebens haben von Gott her ein Ziel Archiv Datum: Montag, 19.03.2001 Bibelstelle: 2.Korinther 4,16-18; Römer 5,3-5 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Aufreibende Umstände 2.Korintherbrief 4,16 Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. 4,17 Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, 4,18 uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. Römerbrief 5,3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, daß Bedrängnis Geduld bringt, 5,4 Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5,5 Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist. Aufreibende Umstände hat Paulus reichlich erfahren, doch ebenso hat er Gottes Wunder erlebt: "Wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so wird der innere doch Tag für Tag erneuert." Hektik, Zeitdruck, Spannungen, Leid und Not kennen wir alle. Aber kennen wir auch die Kraftquelle, die es für die aufreibenden Umstände gibt? Den Zustrom von oben? Nicht Verschleiß, nicht Ermattung, nicht Nachlassen der Kraft - nein, Erneuerung ist uns zugesagt. "Meine Gnade ist genug für dich, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." Jesus kennt die Umstände, die uns aufreiben wollen und die uns in Angst bringen. Er sagt: "In der Welt" - d.h. in unseren Lebensumständen - "habt ihr Angst." Und doch hat er den Vater nicht gebeten, seine Jünger aus der Welt wegzunehmen, sondern sie zu bewahren. Und im Blick auf die Angst sagt er: "Seid getrost, ich habe die Welt überwunden." (Lies Ps.125,1.2, Jes.40,27-31; Sach.10,11.12.) Wir wissen es aus Gottes Wort, dass Jesus die Macht der Finsternis über-wunden hat (Kol.2,14.15). Deshalb ist es für uns möglich, das Leben zu bewältigen, in schwierigen Um-ständen zu überwinden. Seiner Aufforderung "überwinde das Böse mit Gutem" können wir nachkommen, weil er überwunden hat und uns die Kraft zum Überwinden gibt. "Wer wird uns scheiden von der Liebe Gottes? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlacht-schafe sind wir gerechnet worden. Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat." Das ist entscheidend wichtig, den Sieg Jesu nicht aus den Augen zu verlieren. Seine siegreiche Liebe trägt durch in schweren, aufreibenden, zermürbenden Umständen. (Lies 1.Joh.5,4; 2.Kor.4,11.12; Ps.27,1-5.)
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