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23.03. Wem gehört mein Herz wirklich?

22.03. Unser Reichtum in Jesus Christus

21.03. Wahre Freude kann von erschütternden Umständen nicht ausgelöscht werden

20.03. Erwartungsvoll in den Tag schwieriger Umstände hineingehen

19.03. Aufreibende Umstände

18.03. Die Umstände unseres Lebens haben von Gott her ein Ziel

17.03. Umstände, die uns durch die Bosheit anderer bereitet werden
 
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Archiv



Datum: Dienstag, 20.03.2001
Bibelstelle: Jakobus 1,2-4; 2.Korinther 6,3-10
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Erwartungsvoll in den Tag schwieriger Umstände hineingehen



Jakobusbrief


1,2 Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt,


1,3 und wißt, daß euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.


1,4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.




2.Korintherbrief


6,3 Und wir geben in nichts irgendeinen Anstoß, damit unser Amt nicht verlästert werde;


6,4 sondern in allem erweisen wir uns als Diener Gottes: in großer Geduld, in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten,


6,5 in Schlägen, in Gefängnissen, in Verfolgungen, in Mühen, im Wachen, im Fasten,


6,6 in Lauterkeit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im heiligen Geist, in ungefärbter Liebe,


6,7 in dem Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, mit den Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken,


6,8 in Ehre und Schande; in bösen Gerüchten und guten Gerüchten, als Verführer und doch wahrhaftig;


6,9 als die Unbekannten, und doch bekannt; als die Sterbenden und siehe, wir leben; als die Gezüchtigten, und doch nicht getötet;


6,10 als die Traurigen, aber allezeit fröhlich; als die Armen, aber die doch viele reich machen; als die nichts haben, und doch alles haben.




Wir wollen nicht schon am Morgen die Flügel hängen lassen, dass man von ferne erkennt, wie schwer wir es haben. Gott ist da und will uns beschenken, dass wir die Freude an ihm, die innere Freude bewahren. "Freut euch, wenn ihr in mancherlei An-fechtung geratet." Ist das nicht paradox? Nein, denn es lohnt sich, unter großen Schwierigkeiten die Lektionen in Gottes Schule zu lernen, dass auch scheinbare Niederlagen zum Sieg des Evangeliums führen, wie es bei Paulus heißt: "Wir sind Sterbende, und dennoch leben wir. Wir werden geschlagen und kommen doch nicht um. In allen Traurigkeiten bleiben wir fröhlich." Seine triumphierende Freude hatte eine ewige Quelle, die von keinen Umständen zugedeckt werden konnte. (Lies Ps.110,7; 138,3.) Wir können auf alle Umstände mutig zugehen, wenn Gottes Wort in uns lebt. In der Sorge um uns nahestehende Menschen kann uns zum Beispiel das Wort Jesu ermutigen: "Bringt ihn zu mir." (Lies Mark.9,14-23.) Ein anderes Mal spricht uns das Wort an: "Gott ist für uns ein Gott rettender Taten!" Oder: "Unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist" - das vergisst man so schnell -, "schafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit." Unsere Umstände sind der Acker, in den Gott uns sät. Aber in seinem Wort sind uns Zuteilungen von Energien und Kraftwirkungen versprochen, die der Auferstehungskraft Christi gleichkommen. (Lies Eph.1,19.20; Kol.1,11.) Wir brauchen nicht bedrückt, verzagt, voller Sorge oder stöhnend auf die Umstände zu blicken, sondern wir dürfen erwartungsvoll sein, was Gott tun wird, wie er uns durchträgt und fruchtbar macht. "Sei unerschrocken und unverzagt; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wohin du gehst." (Lies 2.Kor.1,8-11; Phil.4,13; Ps.33,16-22.)




 

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