Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

29.03. Ein guter Hirte setzt sein Leben für seine Schafe ein

28.03. Brot des Lebens - Licht der Welt

27.03. Alle Wege menschlicher Anstrengung sind Irrwege

26.03. Weisheit ist wissen, was Gott am wichtigsten ist

25.03. Losgekauft

24.03. Alles dahin geben, woran das Herz noch hängt?

23.03. Wem gehört mein Herz wirklich?

22.03. Unser Reichtum in Jesus Christus
 
nächsten Text: Weisheit ist wissen, was Gott am wichtigsten ist
vorherigen Text: Alles dahin geben, woran das Herz noch hängt?
Archiv



Datum: Sonntag, 25.03.2001
Bibelstelle: Epheser 1, 7-8
Autor: Hellmut Hentschel (Hellmut.Hentschel@msoe.org)
Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org)
Thema: Losgekauft



Epheserbrief


1,7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum


seiner Gnade,


1,8 die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit.




Was steht hier eigentlich nicht: Hier steht nicht, dass Gott uns "einfach so" erlöst und uns gnädigerweise unsere Sünden vergibt, damit wir gerettet werden. Das steht hier nicht! Die wichtigsten beiden Worte stehen gleich am Anfang: "In IHM"! -


IN IHM haben wir die Erlösung,


IN IHM haben wir die Vergebung,


IN IHM ist der Gnadenreichtum begründet.


IN IHM! Wir können selbst nichts tun. Und wir haben reichlich Gnade bekommen, die brauchten wir auch, denn ich nehme an, dass wir auch reichlich gesündigt haben. Gottes Gnade ist gross genug für alle Sünder. Jeder kann zu IHM kommen, egal, wie schlimm seine Verfehlungen auch sind. Gott vergibt so gern, wenn wir IHN nur bitten. ER möchte, dass alle zu IHM kommen, denn nur der, der kommt, dem kann ER auch wirksam helfen. Auch heute ruft ER jedem Menschen zu: "Heute, wenn Ihr Seine Stimme hört, so verstockt Eure Herzen nicht." Heute - nicht morgen, denn morgen kann es schon zu spät sein. Die Gnade Gottes gilt für diejenigen, die heute leben und das Angebot Gottes annehmen. Für die Toten gibt es keine Gnade, nur noch das Gericht. Niemand wird sich später entschuldigen und sagen können, er hätte es nicht gewußt! Gott hat viele Möglichkeiten, den Menschen Seinen wunderbaren Rettungsplan mitzuteilen. In Seinem Wort, durch Seine Leute werden Tag für Tag, Nacht für Nacht Menschen aufmerksam und lassen sich retten.




Was bedeutet eigentlich "Rettung" für uns? In Vers 7 ist von "Erlösung" und "Vergebung" die Rede. Im griechischen Urtext steht hier ein Begriff, den man damals verwendete, wenn es um den Loskauf eines Sklaven oder eines Kriegsgefangenen ging. Das Neue Testament sagt uns an vielen Stellen, dass das genau unsere Situation ist: Wir Menschen sind erlösungsbedürftig, weil wir versklavt sind unter der Herrschaft der Sünde, unter der Herrschaft des Gesetzes und weil wir versklavt sind unter der Herrschaft des Todes. Niemand kann sich selbst helfen. Niemand kann sich selbst retten, oder gibt es jemanden, der sein Leben auch nur eine einzige Sekunde verlängern kann, ohne dass Gott es verhindern könnte? - Die Hilfe kann nur von außen kommen, nämlich indem Gott uns aufgrund seiner Liebe erlöst hat. Davon ist hier die Rede. Um den Menschen von der Herrschaft der Sünde, der Gesetzesanklage und des Todes loszukaufen, zahlt Jesus den Preis, indem er stellvertretend für die Sünder Sein Leben opfert. Diese Lebenshingabe ist gemeint, wenn die Bibel davon spricht, dass Jesus uns "durch Sein Blut" erlöst hat, denn im Blut ist das Leben.




Das Wort Gottes macht uns klar, dass uns als Erlösten die Freiheit geschenkt ist - allerdings die Freiheit von Menschen, die Eigentum ihres Herrn sind, die Freiheit von Kindern Gottes. Nicht die Freiheit zur Sünde. Als Unerlöste haben wir unter der Herrschaft der Sünde gelebt und Gottes Gebote übertreten. Nun haben wir "die Vergebung der Übertretungen". Die Schuld wird uns aber nicht einfach "nur so" verziehen, etwa weil der "liebe Gott" nun mal nicht anders kann, als seinen lieben Menschen zu verzeihen. Nein, Gott drückt nicht einfach ein Auge zu, wenn es um die Übertretungen Seiner Gebote geht. Gott kann uns nur vergeben, weil Jesus an unserer Stelle die Strafe für unsere Übertretungen auf Sich genommen hat. Da können wir nur staunen und anbeten.




 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto