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Datum: Dienstag, 27.03.2001
Bibelstelle: Johannes 14,6; 1.Johannes 5,12
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Alle Wege menschlicher Anstrengung sind Irrwege



Johannesevangelium


14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.




1.Johannesbrief


5,12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.




Jesus erkennen wird zum größten Schatz unseres Lebens. In den "Ich bin"-Worten des Johannesevangeliums erklärt uns der Herr selbst in verschiedenen Bildern, wer er ist und was wir in ihm haben. Jedes Bild enthüllt die Einzigartigkeit Jesu von einer anderen Seite. Unser Verstand und unsere Sprache vermögen nicht mit einem Wort auszudrücken, was uns Menschen in Jesus geschenkt ist. Darum brauchen wir die Unterschiedlichkeit der Bilder, die uns zu einer tieferen Erkenntnis führen. Über diese "Ich bin"-Worte können wir nachsinnen und "sie wie Edelsteine betrachten, die man gegen das Licht der Sonne hält. Wer die Mühe nicht scheut, wird reich belohnt" (Helmut Lamparter). Allein in Johannes 14 sind es drei Bilder, die zeigen, wer Jesus ist. "Ich bin der Weg!" Mit dieser Offenbarung sagt Jesus uns und den Menschen aller Zeiten: Außer mir gibt es keinen Weg zum Vaterhaus Gottes und keinen Weg zum Herzensfrieden hier auf Erden. Alle Wege menschlicher Anstrengung sind Irrwege. Jesus ist der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen (Apg.4,12; 2.Tim.1,4). Auf dem Weg, den er gebahnt hat, wurde noch keiner in die Irre geführt, jeder kommt gewiss ans Ziel! (Lies Luk.1,78.79; Joh.3,15.36; 5,24.) -"Ich bin die Wahrheit!" "Was ist Wahrheit?", so fragte Pilatus den angeklagten Herrn Jesus. Hätte Pilatus aufrichtig nach Wahrheit gesucht, so wäre es der große Augenblick seines Lebens geworden, in dem er sich der Wahrheit hätte öffnen können, die in Person im Sohn des lebendigen Gottes vor ihm stand. Aber Pilatus ging taktierend an der Wahrheit vorbei. Für alle Zeiten steht er als warnendes Beispiel da. Man kann nicht zugleich Gott und der Masse dienen wollen. (Lies Joh.18,37-19,1; 8,32.36.) - "Ich bin das Leben", sagt Jesus. Und an anderer Stelle: "Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben." Es heißt nicht: Wer an mich glaubt, wird zur Belohnung im Himmel ewiges Leben bekommen. Vielmehr: Wer an mich glaubt, der hat schon jetzt das ewige Leben geschenkt bekommen. Das ist das Leben aus Gott, in Gott und mit Gott! (Lies 2.Tim.1,10; Röm.5,1.2; 6,4-6: Kol.3,1.10.)






 

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