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nächsten Text: Ein guter Hirte setzt sein Leben für seine Schafe ein vorherigen Text: Alle Wege menschlicher Anstrengung sind Irrwege Archiv Datum: Mittwoch, 28.03.2001 Bibelstelle: Johannes 6,30-35; Johannes 8,12 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Brot des Lebens - Licht der Welt Johannesevangelium 6,30 Da sprachen sie zu ihm: Was tust du für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? 6,31 Unsre Väter haben in der Wüste das Manna gegessen, wie geschrieben steht (Psalm 79,24): «Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen.» 6,32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 6,33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. 6,34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot. 6,35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. 8,12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Den Reichtum, den wir in Jesus haben, zeigen uns auch die beiden Bilder, die Jesus für sich beansprucht: "Ich bin das Brot des Lebens" und "Ich bin das Licht der Welt". Es ist verständlich, dass die Sorge ums tägliche Brot eine zentrale Rolle spielt. Die Menschen hätten Jesus am liebsten zum "Brotkönig" gemacht, aber er entzog sich ihnen (Joh.6,11-15). Im folgenden Gespräch baten sie ihn: "Herr, gib uns allezeit dieses Brot", weil sie wohl an die unerschöpfliche Brotquelle dachten, von der ihre Vorfahren in der Wüste gelebt hatten (Ps.78,23-29; Neh.9,15). Aber Jesus erklärt ihnen: "Ich bin das Brot des Lebens" und lenkt ihre Aufmerksamkeit von der Vergangenheit weg hin zu seiner Person. Denn es geht nicht um das irdische Brot, sondern um Gottes Brot, und das ist Jesus. Von unserem Verhältnis zu ihm hängt es ab, ob unser Lebenshunger gestillt wird. (Lies Joh.6,47-51.) "Wenn Jesus sagt: Ich bin das Brot, das ihr zum Leben braucht, so ruft er uns damit zu: Ich allein mache euch wirklich satt: 'Wer zu mir kommt, wird nie wieder Hunger leiden!' ... Das sind keine leeren Worte! Jesus hält, was er verspricht. Er lässt uns seine Liebe spüren, unterweist und erquickt uns durch sein Wort. Er lädt uns ein an seinen Tisch, beschenkt uns mit seinem Heiligen Geist, der uns bezeugt, dass wir für Zeit und Ewigkeit Gottes geliebte Kinder sind" (Helmut Lamparter). (Lies 1.Joh.5,11.12; Gal.4,4-7.) - "Ich bin das Licht der Welt", das ist das andere Bild, das Jesus für sich nimmt. Ohne Licht kein Leben! Darum spricht er an anderer Stelle von dem "wahrhaftigen Licht, das jeden Menschen erleuchtet". Es ist immer das Licht, das die Finsternis vertreibt. Dabei ist es kein hartes Licht, das von Jesus ausgeht, denn es ist das warme göttliche Licht, das Licht der Liebe, des Friedens, der Hoffnung und des Trostes. Es ist das Licht der Wahrheit und der Unterweisung. Wenn wir von Jesu Licht getroffen und erleuchtet sind, können wir zum Licht für andere werden, die noch in der Finsternis leben. (Lies Ps.36,8.9; Joh.12,35.36; Eph.5,8-11; vgl.Jes.2,5; 60,1-3.)
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