Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

02.04. Die herrlichste Botschaft nützt uns nichts, wenn wir sie nicht im Glauben annehmen

01.04. Der HERR spricht: "Freue dich, denn siehe, ich komme"

31.03. Die Schlüsselgewalt über Hölle und Tod liegt in Jesu Hand

30.03. Freudennachricht für eine sterbende Welt

29.03. Ein guter Hirte setzt sein Leben für seine Schafe ein

28.03. Brot des Lebens - Licht der Welt

27.03. Alle Wege menschlicher Anstrengung sind Irrwege

26.03. Weisheit ist wissen, was Gott am wichtigsten ist
 
nächsten Text: Freudennachricht für eine sterbende Welt
vorherigen Text: Brot des Lebens - Licht der Welt
Archiv



Datum: Donnerstag, 29.03.2001
Bibelstelle: Johannes 10,9-18; Psalm 23,1-6
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Ein guter Hirte setzt sein Leben für seine Schafe ein



Johannesevangelium


10,9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.


10,10 Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.


10,11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.


10,12 Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -,


10,13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.


10,14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,


10,15 wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.


10,16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.


10,17 Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, daß ich's wiedernehme.


10,18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.




Psalter


23,1 EIN PSALM DAVIDS. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.


23,2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.


23,3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.


23,4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.


23,5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.


23,6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.




Das Hirtenkapitel im Johannesevangelium offenbart uns weitere Kostbarkeiten, die uns mit Jesus gegeben sind: die Tür zum Vater und den guten Hirten. "Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden." Unsere Tür zur Seligkeit ist Jesus, er führt uns zu ewiger Geborgenheit und gleichzeitig zum täglichen Sattwerden. Alle Bedürfnisse werden bei ihm gestillt. Wir kommen nicht zu kurz bei ihm. "Mein Volk soll meiner Gaben die Fülle haben." (Lies Joh.1,16; Phil.4,19.) Jesu Selbstzeugnis von der Tür ist verknüpft mit dem Bild vom Hirten und seinen Schafen: "Ich bin der gute Hirte." Mit diesen Worten lädt uns der Herr zum Vertrauen und zum Nachfolgen ein. Der Hirtenberuf ist nicht leicht; Jesus als der verantwortliche Hirte sorgt dafür, dass seine Schafe die richtige Weide mit gutem Futter finden. Ebenso besorgt ist Jesus, dass wir "als Schafe seiner Weide, als Herde seiner Hand" die entsprechende innere Nahrung finden, die unser Glaube braucht. Als guter Hirte hält er schützend seine Hand über uns, dass wir nicht an Abgründen zu Fall kommen. "Er bereitet einen Tisch im Angesicht der Feinde" selbst in Stunden des Angegriffenseins und wenn wir von Nöten und Schwierigkeiten umgeben sind. (Lies Ps.78,52.53; Jes.40,11; Hes.34,11-16.23.) Wie sehr muss es den Hirten schmerzen, wenn sich jemand nicht an ihn halten will, sondern sich als "moderner" Mensch selbst seinen Weg sucht und deshalb bald im Sumpf der Zweifel stecken bleibt oder in den Abgrund des Unglaubens fällt. (Lies 1.Kor.10,12; Ps.119,6.). Zwischen dem guten Hirten und seinen Schafen besteht ein Band des Vertrauens: "Er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus... Die Schafe folgen ihm, denn sie kennen seine Stimme." Unserm guten Hirten können wir rückhaltlos vertrauen. Sein Wort trügt nicht. "Wer Ohren hat zu hören, der höre." (Lies Ps.19,8-12; 85,9; Jes.48,18.)






 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto