|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Die Schlüsselgewalt über Hölle und Tod liegt in Jesu Hand vorherigen Text: Ein guter Hirte setzt sein Leben für seine Schafe ein Archiv Datum: Freitag, 30.03.2001 Bibelstelle: Johannes 11,25.26; 20,19-23 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Freudennachricht für eine sterbende Welt Johannesevangelium 11,25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; 11,26 und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? 20,19 Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! 20,20 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, daß sie den Herrn sahen. 20,21 Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 20,22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den heiligen Geist! 20,23 Welchen ihr die Sünden erlaßt, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. "Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer lebt und an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt... Glaubst du das?" Mit dieser Selbstoffenbarung tröstet der Herr die trauernde Marta und holt sie aus ihrer Resignation heraus. Immer wieder werden wir mit Sterben und Tod konfrontiert, denn die sichtbare Welt ist der Vergänglichkeit preisgegeben. Darum bemüht man sich heute, in das Dunkel des Todes einzudringen und das Sterben leicht zu machen. Aber nicht nur das Sterben ängstigt den Menschen, es ist vielmehr die dunkle Ahnung einer Verantwortung vor Gott. Das Evangelium ist die Freudennachricht für eine sterbende Welt: Jesu Sühnetod am Kreuz hat Sündenerlass und Frieden mit Gott für alle Menschen erwirkt. Nehmen wir dieses Geschenk im Glauben an? Jesus Christus, der Fürst des Lebens, hat den Tod besiegt. Die Auferstehung Jesu ist Gottes Siegel auf seinen Opfertod. Sie hat unübersehbare Folgen bis heute. Dass wir einen auferstandenen, zum Himmel erhöhten Herrn haben, das soll jeden Tag unsere Freude, unsere Kraft sein. (Lies Hebr.2,14.15; 6,18-20; 7,26; 8,1.) Die Freude der Jünger ist nicht zu beschreiben, als Jesus am Abend des Auferstehungstages in ihre Mitte trat und sie grüßte: "Friede sei mit euch!" Die Angst hatte sie im Griff, deshalb hielten sie sich hinter verschlossenen Türen auf. Die Kreuzigung und ihr Versagen, dass sie Jesus in den schwersten Stunden seines Sterbens im Stich gelassen hatten, quälte sie. Trotz allem, was die Frauen und die Emmausjünger ihnen berichteten, waren sie von Furcht wie gelähmt. An eine Zukunft wagten sie nicht mehr zu denken. Aber der Auferstandene trat mitten unter sie mit der Heilsbotschaft: "Friede sei mit euch! Als sie nun ihren Herrn sahen, freuten sie sich sehr." Er befreite sie von ihrer Angst, von der Schuld ihres Versagens und nahm sie von neuem in den Dienst. Er machte sie zu Boten seiner Auferstehung: "Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch in die Welt." (Lies Matth.28,16-20; Apg.1,8; 2.Kor.4,18; 5,20; 1.Petr.3,15.)
| |||||||||
|
| ||||||||||