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nächsten Text: Befreiung aus der Macht der Sünde vorherigen Text: Der HERR spricht: "Freue dich, denn siehe, ich komme" Archiv Datum: Montag, 02.04.2001 Bibelstelle: Sacharja 2,14; Habakuk 3,18 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die herrlichste Botschaft nützt uns nichts, wenn wir sie nicht im Glauben annehmen Sacharja 2,14 Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR. Habakuk 3,18 Aber ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil. "Freue dich und sei fröhlich!" Was Jerusalem galt, das gilt auch jedem Einzelnen von uns. Natürlich kann man fragen: Lässt sich Freude befehlen? Kann Gott, der mich kennt, der die Nöte unserer Zeit sieht, einfach sagen: "Freue dich!"? Wie können wir uns freuen, wenn wir Krankheiten, Zerwürfnisse, Ungerechtigkeiten in unserer Umgebung erleben? Wäre es nicht normal, traurig zu sein? Wie können wir fröhlich sein, wenn wir versagt haben oder wenn die Einsamkeit uns drückt und wir uns so nutzlos vorkommen? (Lies Hiob 35,10.) Gott spricht sein "Freue dich" nicht ohne Grund: "Denn siehe, ich komme!" Dieses Wort klingt wie die Engelsbotschaft in Bethlehem, als das Dunkel plötzlich aufgerissen wurde (Jes.8,21; 9,1): "Siehe, ich verkündige euch große Freude ... Euch ist heute der Heiland geboren." Das Sacharjawort ist noch Verheißung, das Engelwort ist schon erfüllt: Gott ist gekommen, ist Mensch geworden, um uns die "große Freude" erfahren zu lassen. Der Heiland ist da und will täglich in meine Situationen hineinkommen, seine Liebe und Macht entfalten, und er wird wiederkommen. Deshalb ist unsere Freude begründet. Vielleicht machen wir es uns zu wenig bewusst, was für Freudenquellen uns in Jesus erschlossen sind. Die herrlichste Botschaft nützt uns nichts, wenn wir sie nicht im Glauben annehmen. Im Hebräerbrief lesen wir von Menschen, denen das Wort nicht half, "weil sie nicht glaubten, als sie es hörten". "Gott, der seinen eingeborenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle hingegeben hat - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?" "Freuet euch - durch Jesus seid ihr reich gemacht in allen Stücken" (1.Kor.1,4.5; lies Röm.3,23-25; 5,1.2; 8,1.2; Eph.1,3-8; 2,4-7.13.14 u.v.a.).
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