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nächsten Text: Jesu letzte Woche auf Erden II vorherigen Text: Gottes Wohnung Archiv Datum: Sonntag, 08.04.2001 Bibelstelle: 1.Petrus 1,11; Johannes 12,1-11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Jesu letzte Woche auf Erden I 1.Petrusbrief 1,11 ... und haben geforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist Christi deutete, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit danach. Johannesevangelium 12,1 Sechs Tage vor dem Passafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den Jesus auferweckt hatte von den Toten. 12,2 Dort machten sie ihm ein Mahl, und Marta diente ihm; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch saßen. 12,3 Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls. 12,4 Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet: 12,5 Warum ist dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft worden und den Armen gegeben? 12,6 Das sagte er aber nicht, weil er nach den Armen fragte, sondern er war ein Dieb, denn er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben war. 12,7 Da sprach Jesus: Laß sie in Frieden! Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses. 12,8 Denn Arme habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit. 12,9 Da erfuhr eine große Menge der Juden, daß er dort war, und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern um auch Lazarus zu sehen, den er von den Toten erweckt hatte. 12,10 Aber die Hohenpriester beschlossen, auch Lazarus zu töten; 12,11 denn um seinetwillen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus. Petrus schreibt, dass "die Propheten forschten, worauf oder auf was für eine Zeit der Geist Christi hindeutete, der in ihnen war und zuvor bezeugte die Leiden, die über Christus kommen sollten". Ist es nicht erstaunlich, dass der Geist Christi schon in den Propheten wirkte und das Verständnis für Jesu Leiden vorbereitete? Dabei denken wir an Mose, der Israel den Weg zur Gemeinschaft mit Gott zeigen konnte: den Weg des Opfers (2.Mose 12,13; 3.Mose 17,11; Hebr.9,22). Wir denken auch an David, der in Psalm 22 die Leiden Jesu am Kreuz beschrieb. Jesaja sprach von dem Knecht des Herrn, auf dem "die Strafe zu unserem Frieden lag" (Jes.53,2-5). Zu den verwirrten Emmausjüngern sagte Jesus: "Musste nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen? Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen in der ganzen Schrift aus, was darin von ihm gesagt war" (Luk.24,25-27). Jesus konnte seinen Auftrag nicht anders als nur durch Leiden und nur im Leiden erfüllen. Sein Leben auf Erden war eine Zeit vieler Leiden. Bis zur Todesstunde am Kreuz musste jeder Augenblick bewusst durchschritten werden. Kein Zögern ist zu sehen und keine Klage zu hören, vielmehr beschritt er den Weg entschlossen, an dessen Ende die menschliche Katastrophe stand. Er hätte ausweichen können, aber "er wandte sein Angesicht stracks nach Jerusalem". Die Samariter ließen ihn deshalb nicht durch die Stadt ziehen. Als seine Jünger sein Recht verteidigen wollten, erlaubte Jesus es ihnen nicht, denn Jesus war bereit, sein Leben zu opfern. Die ihm vom Vater gegebene Vollmacht gebrauchte er nie für sich. Darum erinnerte er die Jünger: "Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Der Menschensohn ist nicht gekommen, das Leben der Menschen zu verderben, sondern zu retten" (Luk.9,51-55; lies Joh.3,16.17; 1.Joh.4,9.10; Phil.2,5-8).
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