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Datum: Samstag, 14.04.2001
Bibelstelle: 1.Petrus 2,21-24; Jesaja 53,4-8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Tod ist verschlungen in dem Sieg II



1.Petrusbrief


2,21 Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, daß ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen;


2,22 er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand;


2,23 der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet;


2,24 der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.




Jesaja


53,4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.


53,5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.


53,6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.


53,7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.


53,8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war.




Petrus schreibt den Christen in der Zerstreuung: "Christus hat für euch gelitten und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr seinen Fußtapfen nachfolgen sollt." Fußspuren von Vorangehenden erleichtern es, auf unwegsamen Strecken den Weg zu finden; auf gefährlichen Strecken sind sie lebenswichtig. Als Motive sind Fürsorge und Liebe zu nennen. So bahnte uns Jesus den Weg zur Rettung. Durch Leiden ließ er sich nicht abbringen. Auf dem Weg ließ er sich nicht zum Bösen herausfordern. "Er schalt nicht, da er gescholten ward, er drohte nicht, da er litt... Er hat unsere Sünden selbst hinaufgetragen an seinem Leib auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben möchten; durch seine Wunden seid ihr heil geworden." Sind wir durch Jesus heil geworden? Haben wir neues Leben empfangen? Dann brauchen wir uns nicht zu bösen Reaktionen herausfordern zu lassen, selbst wenn man sich unserem Weg entgegenstellt oder uns aufzuhalten sucht. Auch wir können ein Opfer der Liebe bringen. (Lies Eph.5,1.2; 1.Joh.4,10.11.) Auf keinem anderen Weg konnte die bestehende Kluft zwischen Gott und uns Menschen überbrückt werden als allein durch den Tod Jesu, der uns den Weg zum Vater bahnte. "Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte" (1.Petr.3,18; Joh.14,3). Wie sehr verlangte es Gott nach uns Menschen, dass er das Opfer seines Sohnes brachte. Wie sehr liebte Jesus uns Menschen, dass er den Leidenskelch annahm. Der Gerechte, der Reine litt für die Ungerechten, die Unreinen, die Widerspenstigen! Durch welche Leidenstiefen Jesus ging, werden wir nie ganz erfassen. Aber danken wollen wir ihm, denn er will uns in die Gemeinschaft hineinnehmen, die ihn mit dem Vater verbindet. "Das tat ich für dich - was tust du für mich?" (Lies 2.Kor.5,14.15; Röm.7,4.)






 

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