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Datum: Sonntag, 15.04.2001
Bibelstelle: Lukas 24,1-7; Matthäus 28,20
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Tod ist verschlungen in dem Sieg III



Lukasevangelium


24,1 Aber am ersten Tag der Woche sehr früh kamen sie zum Grab und trugen bei sich die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten.


24,2 Sie fanden aber den Stein weggewälzt von dem Grab


24,3 und gingen hinein und fanden den Leib des Herrn Jesus nicht.


24,4 Und als sie darüber bekümmert waren, siehe, da traten zu ihnen zwei Männer mit glänzenden Kleidern.


24,5 Sie aber erschraken und neigten ihr Angesicht zur Erde. Da sprachen die zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?


24,6 Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war:


24,7 Der Menschensohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen.




Matthäusevangelium


28,20 ... und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.




Der Ostermorgen kam, und die Frauen eilten zum Grab, fanden aber nur die Engel, die zu ihnen sprachen: "Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden." Was wir schon in Psalm 16 lesen: "Du wirst nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe", hatte sich erfüllt. Die Auferstehung Jesu ist der sichtbar gewordene Triumph über Satan und Sünde, über Welt und Tod. "Der Tod ist verschlungen vom Sieg!" "Jesus hat dem Tod die Macht genommen und Leben und unvergängliches Wesen ans Licht gebracht" (1.Kor.15,54; 2.Tim.1,10). Jesus wurde Sieger und ist nunmehr der Garant für ein Leben in Ewigkeit. Dem Tod sind wir nicht mehr hoffnungslos ausgeliefert. Christen sind Menschen mit einer lebendigen Hoffnung.




O Wort des Sieges! Wenn mir der Satan naht, blick ich zum Helden, der ihn zertreten hat.


In Jesu Wunden bin ich erlöst und frei, sein lauter Todesruf ist nun mein Siegesschrei.


Nicht soll mich fesseln mehr des Todes Macht: Es ist vollbracht! Es ist vollbracht!


Dora Rappard




Jesus ist auferstanden, um für immer bei uns zu sein, wie er den Jüngern vor der Himmelfahrt auf dem Berg in Galiläa verhieß: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt." In allen Lebenslagen und bei allen Forderungen unserer Tage haben wir den Beistand unseres auferstandenen Herrn. Seine Nähe kann uns an keinem Ort auf dieser Welt verwehrt werden, ebenso gibt es keinen Tag, an dem er unerreichbar wäre. Alle Tage ist Jesus da - an Sonnentagen, an Tagen der Prüfung und an ganz dunklen Tagen. "Meine Gegenwart soll mit dir gehen, und ich will dir Ruhe geben." "Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein... Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht brennen; denn ich bin der Herr, dein Gott, dein Erretter" (2.Mose 33,14; Jes.43,2.3; 2.Tim.4,16-18).






 

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