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nächsten Text: Der Stein - eine Scheidewand vorherigen Text: Der Tod ist verschlungen in dem Sieg III Archiv Datum: Montag, 16.04.2001 Bibelstelle: Markus 16,1-8; 1.Petrus 5,7 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Frauen am leeren Grab Markus-Evangelium 16,1 Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. 16,2 Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. 16,3 Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? 16,4 Und sie sahen hin und wurden gewahr, daß der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß. 16,5 Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. 16,6 Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. 16,7 Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, daß er vor euch hingehen wird nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. 16,8 Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich. 1.Petrusbrief 5,7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Die vier Evangelisten berichten von verschiedenen Begegnungen, die Menschen nach der Auferstehung mit Jesus hatten. Markus schreibt, dass als Erste drei Frauen Jesus am Ostermorgen begegneten. Traurig und mit ängstlichem Herzen kamen sie zum Grab. Das Geschehen der letzten Tage hatte sie tief betroffen, denn sie hatten Jesus, ihren Herrn und Meister, verloren. Ihm hatten sie ihr ganzes Vertrauen geschenkt, ihn hatten sie auf vielen Wegen begleitet, seine Güte und Barmherzigkeit hatten sie in den unterschiedlichsten Begegnungen miterlebt. Von seinen vollmächtigen Worten und den damit verbundenen Wundern waren sie überwältigt, ihn liebten sie, und auf ihn hatten sie ihre ganze Hoffnung gesetzt. Ausgerechnet er, der Schuldlose, musste Leiden, Hohn und Spott auf sich nehmen und schließlich unschuldig am Kreuz sterben. Nach dem Sabbat führte sie ihr erster Weg an diesem Morgen zum Grab, um Jesus eine letzte Wohltat zu erweisen. Unterwegs machten sie sich große Sorgen, wer ihnen den Stein, der das Grab verschloss, wegwälzen könnte. Für sie war der Stein eine drückende Last, ein wahrer Sorgenstein. Die Frauen wussten um ihre schwache Körperkraft und dass sie den Stein niemals bewegen könnten, um an Jesus heranzukommen. (Lies Jer.32,17.27; 33,2.3; Matth.17,20.) - Ähnlich wie den Frauen mag es uns im Blick auf manche Schwierigkeit, die vor uns liegt, gehen. Wie eine Zentnerlast kann sich die Not auf uns legen. Lasten, welcher Art sie auch sein mögen und wie schwer sie auch wiegen - sie sollen uns nicht niederdrücken. Jesus lebt! Für ihn sind Felsbrocken eine Kleinigkeit! Hudson Taylor schrieb: "Lasst uns alle Lasten, wie zahlreich und schwer sie auch sind, auf unseren allmächtigen, allweisen und liebenden Vater werfen, sie sind für ihn wie Federn!" (Lies Ps.68,20; 55,23; 37,5; 81,7; Phil.4,6.7.)
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