Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

23.04. Begegnung mit dem Auferstandenen

22.04. Die Jünger in Jerusalem II

21.04. Die Jünger in Jerusalem I

20.04. Zwei enttäuschte, traurige Jünger unterwegs

19.04. Die Siegesfanfare am Grabe Jesu

18.04. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

17.04. Der Stein - eine Scheidewand

16.04. Die Frauen am leeren Grab
 
nächsten Text: Zwei enttäuschte, traurige Jünger unterwegs
vorherigen Text: Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
Archiv



Datum: Donnerstag, 19.04.2001
Bibelstelle: Matthäus 28,5-10; Jesaja 54,7.8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Die Siegesfanfare am Grabe Jesu



Matthäus-Evangelium


28,5 Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, daß ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.


28,6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat;


28,7 und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, daß er auferstanden ist von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.


28,8 Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.


28,9 Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfaßten seine Füße und fielen vor ihm nieder.


28,10 Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, daß sie nach Galiläa gehen: dort werden sie mich sehen.




Jesaja


54,7 Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln.


54,8 Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser.




Für die ängstlichen, erschrockenen Frauen hatte der Engel ein mutmachendes Wort. Es ist das gleiche Wort, das schon die erschrockenen Hirten auf den Feldern Bethlehems hörten: "Fürchtet euch nicht!" Diesen Zuspruch brauchten die Frauen in besonderer Weise. Der Engel wusste, dass sie Jesus, den Gekreuzigten, suchten. Wie sehr konnte die Angst die Frauen lähmen, sodass sie nicht an die Worte Jesu dachten. Aber die Botschaft des Engels riss sie aus aller Ungewissheit: "Jesus ist nicht hier, er ist auferstanden!" Wie eine Siegesfanfare aus der himmlischen Welt müssen diese Worte in ihren Ohren geklungen haben.




Freuet euch, das Grab ist leer! Er ist auferstanden!


Dem Tode ist die Macht genommen! Jesus ist der Herr!




Wir brauchen nicht leeren Worten zu glauben.


So wie er gesagt hat, ist es geschehn.


Nun ist er der Sieger, der Fürst allen Lebens!


Wenn er ruft, werden wir auferstehn... (G.Schnitter).




Wir können wohl kaum ahnen, was der Auftrag des Engels den Frauen bedeutete: "Geht zu seinen Jüngern und sagt ihnen, dass Jesus von den Toten auferstanden ist." Auf der einen Seite war Angst, auf der anderen große Freude. Aber sie gehorchten und verließen eilend das Grab. Ihnen war klar geworden, dass die Jünger so schnell wie möglich die Freudenbotschaft hören sollten. Denn Jesu Liebe und Treue gilt in erster Linie seinen Jüngern, seinen berufenen Dienern. Mit der Nachricht, dass ihr Herr auferstanden war, verband der Engel einen genauen Hinweis, damit die Jünger von der Wahrheit der Botschaft überzeugt wurden: "Siehe, er geht vor euch her nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen." So wurden Trauer und Schmerz und Scham überwunden, dass sie alle Jesus verlassen hatten. Ihr Herr hatte sich nicht von ihnen abgewandt. Überall verkündigten sie später: "Gott hat Jesus von den Toten auferstehen lassen. Das können wir bezeugen." (Lies Jes.57,14-18; Klagel.3,31-33; Ps.103,8-13.)






 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto