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nächsten Text: Die Jünger in Jerusalem II vorherigen Text: Zwei enttäuschte, traurige Jünger unterwegs Archiv Datum: Samstag, 21.04.2001 Bibelstelle: Lukas 24,33-49; Johannes 20,19-24 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Jünger in Jerusalem I Lukas-Evangelium 24,33 Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren; 24,34 die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen. 24,35 Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wurde, als er das Brot brach. 24,36 Als sie aber davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch! 24,37 Sie erschraken aber und fürchteten sich und meinten, sie sähen einen Geist. 24,38 Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz? 24,39 Seht meine Hände und meine Füße, ich bin's selber. Faßt mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, daß ich sie habe. 24,40 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und Füße. 24,41 Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? 24,42 Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch vor. 24,43 Und er nahm's und aß vor ihnen. 24,44 Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muß alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen. 24,45 Da öffnete er ihnen das Verständnis, so daß sie die Schrift verstanden, 24,46 und sprach zu ihnen: So steht's geschrieben, daß Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; 24,47 und daß gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Fangt an in Jerusalem, 24,48 und seid dafür Zeugen. 24,49 Und siehe, ich will auf euch herabsenden, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe. Johannes-Evangelium 20,19 Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! 20,20 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, daß sie den Herrn sahen. 20,21 Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 20,22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den heiligen Geist! 20,23 Welchen ihr die Sünden erlaßt, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. 20,24 Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Als die beiden Männer nach Jerusalem zurückkehrten, erfuhren sie dort vom Erleben des Petrus: "Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Petrus erschienen." Wie unfassbar groß war es und wie barmherzig, dass Jesus an seinem Auferstehungstag dem Petrus persönlich erschien! Was bei dieser Begegnung geschah, davon erfahren wir nichts. Aber wir wissen, dass sich Petrus am Osterabend im Jüngerkreis befand. Er durfte wieder dazugehören, weil Jesus ihm vergeben hatte. (Lies 1.Kor.15,3-5; 1.Joh.3,5; Ps.103,10; Micha 7,18.) "Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!" Das war das Thema, das alle beschäftigte. "Als sie davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch!" Dieser Gruß ihres auferstandenen Herrn verwandelte die Gesamtlage, und aus Verzweiflung und Angst wurde Friede und Freude. "Eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden." Die Jünger erlebten, was Paulus später der Gemeinde in Philippi wünschte, den "Frieden Gottes, der höher ist als alle Vernunft" (Phil.4,7; lies Joh.14,27; Jes.54,10; 26,12). Jesu Worte haben noch dieselbe Kraft, sie schaffen Veränderung, sie heben heraus aus Dunkelheit, trösten und richten auf. Seine Worte haben heilende Wirkung, sie zeigen neue Wege, ermutigen zu neuen Schritten, bringen Hoffnung, Friede und Freude. Das erfuhren die Frauen am Ostermorgen, das erlebten die Emmausjünger; Petrus und die übrigen Jünger konnten ebenfalls bezeugen, was wir im Psalm finden: "Ich hatte viel Kummer, viele unruhige Gedanken in meinem Herzen, aber deine Tröstungen erquickten meine Seele" (Ps.94,19). "Gott, der die Niedrigen tröstet, tröstete auch uns." Wir wollen füreinander beten: "Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes" (Röm.15,13; 2.Thess.2,16.17).
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