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Datum: Dienstag, 24.04.2001
Bibelstelle: Matthäus 28,18-20; Apostelgeschichte 1,8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jesu universale Zielsetzung: Gehet hin und machet zu Jüngern!



Matthäus-Evangelium


28,18 Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.


28,19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes


28,20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.




Apostelgeschichte


1,8 aber ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.




Zur letzten Begegnung mit dem Auferstandenen trafen sich die elf Jünger in Galiläa auf dem Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. "Als sie ihn dort sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten... Da ging Jesus auf seine Jünger zu und sprach: Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker... Und siehe, ich bin bei euch alle Tage." In allen Begegnungen nach der Auferstehung geht es um den Auftrag Jesu an seine Jünger: Zeugen in der weiten Welt zu sein, damit Menschen, die das Heil nicht kennen, die frohe Botschaft von der Rettung hören. Darauf bereitete Jesus seine Jünger vor, dazu wollte er sie befähigen. "Elf Männern wurde damals dieser Befehl erteilt. Sie aber sind die Vertreter aller kommenden Generationen. Jesu Auftrag ist auch in seiner Zielsetzung universal. Die Jünger Jesu sollen nicht nur evangelisieren, sondern in allen Nationen Menschen zu Jüngern machen, sie sollen alles lehren, was Jesus ihnen aufgetragen hat. Wer in seinem Namen geht, wird von ihm bevollmächtigt und steht unter seinem Schutz" (O.Sanders). "Geht hin..." Er will auch, dass wir hingehen; er will nicht, dass wir warten, bis jemand kommt und wir gefragt werden. "Geht hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötigt sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde" (Luk.14,23; lies Apg.4,33; 5,20.28-33). Der Herr sendet uns in unsere Familien, zu unseren Nachbarn, zu den Mitschülern und an unseren Arbeitsplatz. Nutze die Gelegenheit, die sich dir bietet, um deine Umgebung mit Jesus bekannt zu machen. Eine junge Frau, die zum Glauben gekommen war, wurde von Arbeitskollegen gefragt: "Wer ist der Erwählte?" Wie kamen sie zu solch einer Frage? Sie hatte sich nach ihrer Bekehrung verändert und strahlte Freude aus. Nun hatte sie eine gute Gelegenheit und erzählte von dem, der sie erwählt und zu sich gezogen hatte. (Lies 2.Tim.1,7.9.10; Kol.4,5.6; 1.Petr.3,15.)




 

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