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nächsten Text: Ein Christ hat niemals Grund, pessimistisch zu sein vorherigen Text: Jesu universale Zielsetzung: Gehet hin und machet zu Jüngern! Archiv Datum: Mittwoch, 25.04.2001 Bibelstelle: Philipper 1,18-21; Psalm 71,23.24a Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Freude auf dunklen Wegstrecken? Philipperbrief 1,18 Was tut's aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber. Aber ich werde mich auch weiterhin freuen; 1,19 denn ich weiß, daß mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi, 1,20 wie ich sehnlich warte und hoffe, daß ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern daß frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. 1,21 Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. Psalter 71,23 Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen. 71,24a Auch meine Zunge soll täglich reden von deiner Gerechtigkeit; Paulus hat im Vertrauen auf Jesus Christus, seinen Herrn, eine tiefe Gelassenheit erfahren (Phil.1,12-18a). Er blieb nicht bei den unlauteren Motiven seiner Widersacher stehen. Ihm war nur eines wichtig, dass das Evangelium verkündigt wurde. Darum gab er sich nicht verletzt und klagte auch nicht an, sondern schrieb: Ich freue mich darüber, wenn nur Christus verkündigt wird. Welche Liebe und welch grenzenloses Vertrauen in die Führung Jesu, der auch die verfahrenste Situation dazu benützen kann, dass Menschen mit der frohmachenden und befreienden Botschaft des Evangeliums erreicht werden! (Lies Röm.12,21; 2.Tim.2,14.24.) In dieser Herzenshaltung konnte Paulus aus dem Gefängnis in Rom schreiben: Aber ich werde mich auch weiterhin freuen. Mit dem kleinen Wörtchen "aber" zeigt Paulus seine Entschlossenheit, dass er trotz aller Opposition, trotz allen Leids, das ihm zugefügt wurde, sein Leben in der Gemeinschaft mit Jesus leben will und sich die Freude an ihm durch nichts rauben lässt. "Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun" (Ps.73,28; 65,5; Klagel.3,25.26). So entschieden sich auch schon andere, die durch Vergebung und Hinkehr zu Gott die Erneuerung ihres Lebens erfuhren. Das neu geschenkte Leben wirkt Freude und Dank und vertieft die Liebe zum Herrn, sodass der Kampf des Glaubens bestanden wird. Lasst uns ablegen, was uns im Kampf behindert, vor allem die Sünde, die uns immer wieder fesseln will, und aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Schaut ihn an, der einst auf Erden so starken Widerspruch vonseiten der Sünder ertragen musste, damit ihr nicht matt werdet und den Mut sinken lasst" (Hebr.12,1b-3).
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