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29.04. Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn

28.04. Etwas vom Leben - oder das Leben haben?

27.04. ... dass Christus verherrlicht werde an meinem Leibe

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Datum: Freitag, 27.04.2001
Bibelstelle: Philipper 1,20.21; Johannes 3,30
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: ... dass Christus verherrlicht werde an meinem Leibe



Philipperbrief


1,20 wie ich sehnlich warte und hoffe, daß ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern daß frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod.


1,21 Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.




Johannes-Evangelium


3,30 Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.




Den zweiten Grund zur Freude verband Paulus mit einem Wunsch, denn er rechnete mit Gottes Handeln in seinem Leben: „Dass Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod“ (V.20). Haben wir uns schon Gedanken darüber gemacht, wie wir Christus mit unserem Leben verherrlichen können? Wörtlich heißt "verherrlichen" groß machen. Für Paulus war es größte Freude, anderen den Blick für Jesu Größe, für seine Macht und Herrlichkeit zu öffnen. Immer stand ihm die Begegnung mit dem Herrn vor den Toren von Damaskus und die erfahrene Vergebung vor Augen, die sein Leben völlig verändert hatte. Der Gemeinde in Ephesus bezeugt er, was uns in Jesus Christus geschenkt wurde: "In ihm hat er uns erwählt, hat er uns dazu bestimmt, seine Kinder zu sein... In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade... In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt und haben seinen Heiligen Geist empfangen." (Lies Eph.1,3-12.) Wenn wir diese wunderbaren Eigenschaften in unserem Herzen festhalten, werden wir auch in dunklen Tagen getröstet und fröhlich unsere Wege zu Gottes Ehre gehen können. (Lies Ps.16,8.9; 35,9.) "Dass Christus verherrlicht werde an meinem Leibe", damit ist unser gelebter Alltag gemeint. Das kann bedeuten, dass ich eine Ungerechtigkeit oder Unangenehmes still übernehme, auch wenn es mich aufregt und mir gar nicht passt. Es kann auch bedeuten, dass ich zurücktrete und dem andern den ersten Platz einräume, still bin, nachgebe anstatt auf meinem Recht zu beharren, damit Frieden wird. "Weil ihr Gottes Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf... Seid ein lebendiges, heiliges Opfer, das Gott gefällt. Einen solchen Gottesdienst erwartet er von euch" (Röm.12,1.2; Apg.20,24; 1.Kor.6,19.20; Gal.5,25.26; 6,14).








 

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