Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

03.05. Alle Christen haben den gleichen Auftrag

02.05. Ab heute mit Jesus

01.05. Ihr seid neue Menschen geworden

30.04. Persönliches Vorbild sein und andere im Glauben stärken

29.04. Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn

28.04. Etwas vom Leben - oder das Leben haben?

27.04. ... dass Christus verherrlicht werde an meinem Leibe

26.04. Ein Christ hat niemals Grund, pessimistisch zu sein
 
nächsten Text: Persönliches Vorbild sein und andere im Glauben stärken
vorherigen Text: Etwas vom Leben - oder das Leben haben?
Archiv



Datum: Sonntag, 29.04.2001
Bibelstelle: Philipper 1,21-26; Jesaja 64,3b
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn



Philipperbrief


1,21 Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.


1,22 Wenn ich aber weiterleben soll im Fleisch, so dient mir das dazu, mehr Frucht zu schaffen; und so weiß ich nicht, was ich wählen soll.


1,23 Denn es setzt mir beides hart zu: ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre;


1,24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben, um euretwillen.


1,25 Und in solcher Zuversicht weiß ich, daß ich bleiben und bei euch allen sein werde, euch zur Förderung und zur Freude im Glauben,


1,26 damit euer Rühmen in Christus Jesus größer werde durch mich, wenn ich wieder zu euch komme.




Jesaja


64,3b Kein Ohr hat gehört, kein Auge hat gesehen einen Gott außer dir, der so wohl tut denen, die auf ihn harren.




Paulus fügt seinem Bekenntnis "Christus ist mein Leben" eine weitere Aussage hinzu, die uns aufhorchen lässt: "Und Sterben ist mein Gewinn." Er war nicht lebensmüde, ihn beherrschte auch nicht die Angst vor dem Ausgang seines Prozesses. Selbst wenn er zum Tod verurteilt werden sollte, blieb er doch in Gottes Hand. Jesus hatte ihm nicht nur die Schuld der Vergangenheit vergeben, er hatte ihm vielmehr das neue, ewige Leben geschenkt. Das konnte selbst der Tod ihm nicht entreißen. Obwohl Paulus das irdische Lebens als großartiges Geschenk annahm, wusste er, "das Schönste kommt noch". Das gab ihm tiefe Geborgenheit in allen irdischen Belangen. Er hatte eine begründete Hoffnung, von der er an die Christen in Korinth schreibt: "Das wissen wir: Wenn unser Leib einmal zerfallen wird wie eine baufällige Hütte, werden wir einen neuen Leib erhalten, ein festes Haus, das nicht von Menschen errichtet ist. Gott hält es im Himmel für uns bereit, ein Haus, das ewig bleibt." Der Gemeinde in Thessalonich gegenüber drückte er seine Freude mit folgenden Worten aus: "Wir werden bei dem Herrn sein allezeit!" (2.Kor.5,1-5; Phil.3,20.21; 1.Thess.4,17.18). Schließlisch lässt der Apostel uns einen Blick in sein Herz tun: "Es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus dieser Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen." Bei Christus zu sein, das Ziel seines irdischen Lebens erreicht zu haben, würde er allem anderen vorziehen. Aber nicht die Erfüllung seines Wunsches war ausschlaggebend. Wenn Jesus noch eine Aufgabe für ihn hatte, dann galt für ihn: "Ich bin willens, ich bin bereit!" (Vgl.Röm.1,15; Apg.20,24; 21,13.14.) Für seinen Herrn wollte er da sein, ihn liebte er, ihm sollte sein Leben unter allen Umständen verfügbar sein. (Lies 2.Kor.5,14.15; Eph.5,15.16.)




 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto