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Nächste Andacht: Der Fürst dieser Welt möchte die Nachfolger Jesu lahm legen Vorige Andacht: Ab heute mit Jesus Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Donnerstag, 03.05.2001 Bibelstelle: Philipper 1,27-30; Johannes 17,20.21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Alle Christen haben den gleichen Auftrag Philipperbrief 1,27 Wandelt nur würdig des Evangeliums Christi, damit - ob ich komme und euch sehe oder abwesend von euch höre - ihr in einem Geist steht und einmütig mit uns kämpft für den Glauben des Evangeliums 1,28 und euch in keinem Stück erschrecken laßt von den Widersachern, was ihnen ein Anzeichen der Verdammnis ist, euch aber der Seligkeit, und das von Gott. 1,29 Denn euch ist es gegeben um Christi willen, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden, 1,30 habt ihr doch denselben Kampf, den ihr an mir gesehen habt und nun von mir hört. Johannesevangelium 17,20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 17,21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. Paulus sagt: Ich möchte, dass ihr alle ein Ziel habt und wie ein Mann für die Ausbreitung des Evangeliums kämpft. Als Bewohner einer römischen Garnisonsstadt verstanden die Philipper sehr gut, was Paulus ihnen deutlich machen wollte: Fasst das eine Ziel ins Auge, Menschen die frohmachende und befreiende Botschaft von Jesus zu sagen. Dabei ist euer gemeinsames Handeln von entscheidender Bedeutung. Gemeinsam seid ihr stark! Im Kampf darf man sich nicht teilen. Leider kommt es in der Gemeinde Jesu vor, dass sich Fronten bilden. Dann kämpft man nicht miteinander, sondern gegeneinander, und dabei reibt man sich gegenseitig auf. Im Kleinkrieg der Meinungen verliert man schließlich das eigentliche Ziel aus den Augen. Wie sehr ist es dem "Durcheinanderbringer" daran gelegen, die Einheit zu zerstören und so jeden Einsatz für das Evangelium zu untergraben. Unser Eigenwille, unsere Selbstgerechtigkeit, die festgefahrene, anscheinend richtige Meinung kommt dem pharisäischen Denken nahe, das alles macht uns hart und unbeweglich. Wenn dann noch unsere Antipathie gegen den andern eine Rolle spielt, wird die Kluft immer größer. Ob Paulus diese Gefahr in Philippi entdeckte? Jedenfalls wurde er nicht müde, dieses Thema aufzugreifen und zu zeigen, dass egoistische Wesenszüge Christen nicht länger beherrschen sollen. Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob (Röm.15,5-7; lies 1.Kor.1,10-17; Eph.4,15.16). Für die Ausbreitung des Evangeliums ist Einmütigkeit notwendige Voraussetzung für ein Gelingen. Wir wollen nicht als Publikumschrist aus den Rängen kritische Bemerkungen einwerfen, sondern Mitkämpfer sein. Dann wird unser Zeugnis gehört werden.
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