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Nächste Andacht: Nicht von den Gegnern des Evangeliums einschüchtern lassen Vorige Andacht: Alle Christen haben den gleichen Auftrag Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Freitag, 04.05.2001 Bibelstelle: Philipper 1,27-30; 1.Petrus 5,8.9 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Fürst dieser Welt möchte die Nachfolger Jesu lahm legen Philipperbrief 1,27 Wandelt nur würdig des Evangeliums Christi, damit - ob ich komme und euch sehe oder abwesend von euch höre - ihr in einem Geist steht und einmütig mit uns kämpft für den Glauben des Evangeliums 1,28 und euch in keinem Stück erschrecken laßt von den Widersachern, was ihnen ein Anzeichen der Verdammnis ist, euch aber der Seligkeit, und das von Gott. 1,29 Denn euch ist es gegeben um Christi willen, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden, 1,30 habt ihr doch denselben Kampf, den ihr an mir gesehen habt und nun von mir hört. 1.Petrusbrief 5,8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. 5,9 Dem widersteht, fest im Glauben, und wißt, daß ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen. Paulus macht die Gemeinde in Philippi damals und auch uns heute auf folgende Dinge aufmerksam: Lasst euch von euren Gegnern nicht einschüchtern! Denn ihre Feindschaft gegen das Evangelium ist nur ein Zeichen dafür, dass sie verloren sind, für euch aber der Beweis, dass ihr von Gott gerettet seid. Gottes Volk war immer und zu allen Zeiten von Feinden bedrängt. Jesus selber hat seine Jünger von Anfang an auf diese Tatsache hingewiesen: Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat (Joh.15,18). Auch Paulus erfuhr viel Widerstand. Der auferstandene Herr beauftragte Ananias, Paulus auf das Kommende vorzubereiten: Ich will ihm zeigen, wie viel er leiden muss um meines Namens willen (Apg.9,16). Egal wie gütig und anziehend unser Lebensstil ist, Widerstand wird kommen... Die Frage ist nicht, ob wir Widerstand erleben werden oder nicht, sondern wie wir damit umgehen (S.Ferguson). Paulus ermutigte die Christen, sich nicht erschrecken zu lassen. Christa von Viebahn schreibt in ihrem Buch "Vom Leben im Geist": "Manche von uns möchten gern bereit sein zum einmütigen Kämpfen für das Evangelium, aber sie sind schnell erschrocken. Der Fürst dieser Welt ist sehr darauf aus, Nachfolger Jesu lahmzulegen... Deshalb sagt ihnen Paulus, dass alles, das Feststehen und die Unerschrockenheit, 'von Gott' zu ihnen kommt. Von ihm kommt der ihnen verordnete Kampf und auch die Gnade für das damit verbundene Leiden. 'Denn euch wurde in Bezug auf Christus die Gnade verliehen, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden.'" Was bedeutet doch diese Zusage für solche, die in Kämpfen und Leiden stehen! "Der Gott der Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, er selbst wird euch, die ihr kurze Zeit zu leiden habt, vollenden, befestigen, stärken und gründen." (Lies Matth.5,11.12.)
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