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Nächste Andacht: Nur kompromisslose Nachfolger sind für Gott wirklich diensttauglich Vorige Andacht: Einer, der nicht davon lief Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Montag, 07.05.2001 Bibelstelle: 1.Könige 18,1-15; 5.Mose 10,12 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: In Konflikten leben 1.Könige 18,1 Nach einer langen Zeit kam das Wort des HERRN zu Elia, im dritten Jahr: Geh hin und zeige dich Ahab, denn ich will regnen lassen auf die Erde. 18,2 Und Elia ging hin, um sich Ahab zu zeigen. Es war aber eine große Hungersnot in Samaria. 18,3 Und Ahab rief Obadja, seinen Hofmeister - Obadja aber fürchtete den HERRN sehr; 18,4 denn als Isebel die Propheten des HERRN ausrottete, nahm Obadja hundert Propheten und versteckte sie in Höhlen, hier fünfzig und da fünfzig, und versorgte sie mit Brot und Wasser -; 18,5 und Ahab sprach zu Obadja: Wohlan, wir wollen durchs Land ziehen zu allen Wasserquellen und Bächen, ob wir Gras finden und die Rosse und Maultiere erhalten könnten, damit nicht alles Vieh umkommt. 18,6 Und sie teilten sich ins Land, daß sie es durchzogen. Ahab zog allein auf dem einen Weg und Obadja auch allein auf dem andern Weg. 18,7 Als nun Obadja auf dem Wege war, siehe, da begegnete ihm Elia. Und als er ihn erkannte, fiel er auf sein Antlitz und sprach: Bist du es nicht, Elia, mein Herr? 18,8 Er sprach: Ja! Geh hin und sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da! 18,9 Obadja aber sprach: Was hab ich gesündigt, daß du deinen Knecht in die Hände Ahabs geben willst, daß er mich tötet? 18,10 So wahr der HERR, dein Gott, lebt: es gibt kein Volk noch Königreich, wohin mein Herr nicht gesandt hat, dich zu suchen. Und wenn sie sprachen: Er ist nicht hier, nahm er einen Eid von dem Königreich und Volk, daß man dich nicht gefunden hätte. 18,11 Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da! 18,12 Wenn ich nun hinginge von dir, so könnte dich der Geist des HERRN entführen, und ich wüßte nicht wohin; und wenn ich dann käme und sagte es Ahab an und er fände dich nicht, so tötete er mich. Und doch fürchtet dein Knecht den HERRN von seiner Jugend auf. 18,13 Ist's meinem Herrn Elia nicht angesagt, was ich getan habe, als Isebel die Propheten des HERRN tötete? Daß ich von den Propheten des HERRN hundert versteckte, hier fünfzig und da fünfzig, in Höhlen und versorgte sie mit Brot und Wasser? 18,14 Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Elia ist da! Dann wird er mich töten. 18,15 Elia sprach: So wahr der HERR Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: ich will mich ihm heute zeigen. 5.Mose 10,12 Nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, noch von dir, als daß du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem HERRN, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, Pfarrer Winrich Scheffbuch gibt dem Leben Obadjas die Überschrift: "In Konflikten leben." Er schreibt dazu: "Als König stellte Ahab einen traurigen Rekord auf: 'Er tat mehr, den Herrn zu erzürnen, als alle Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren.' Wie konnte denn Obadja als frommer Mann überhaupt an diesem Königshof als Chefminister tätig sein? Hätte er nicht sein Amt niederlegen müssen? Nein! Er wurde gebraucht. Um seiner eigenen Ehre willen hat Obadja gewiss nicht an diesem Posten ausgehalten. Vielmehr konnte der gottlose König Ahab auf den korrekten Dienst dieses Mannes nicht verzichten, obwohl ihm seine Glaubenstreue sicher ein Dorn im Auge war. Gott stellt seine Diener mitten in die Spannungen dieser Welt. Hier haben sie ihren Platz. (Lies 1.Mose 5,22.24; 6,8.9; 39,7-12; Dan.6,1-5.11; Jes.51,7.8.) - Ob es uns hilft, zu erfahren, dass auch Obadja sich fürchtete? Er weigerte sich anfangs, dem Wunsch Elias nachzukommen und dem König Ahab zu berichten, er habe den steckbrieflich gesuchten Propheten getrof-fen. Er hätte ihn ja gleich verhaften müssen. Obadja jedoch überwand seine Angst, ging zum König und berichtete, dass Elia sich ihm stellen wollte. Woher nahm Obadja solchen Mut? Er fürchtete sich vor dem lebendigen Gott mehr als vor den tobenden Tyrannen dieser Welt! Wir wissen nicht, wie es in Obadja aussah, als er zum König ging. Er kannte seinen schwierigen Chef zu genau, als dass es ihm nicht mulmig zumute gewesen wäre. Aber noch schlimmer, als von Ahab hingerichtet zu werden, empfand es Obadja, den lebendigen Gott zu betrüben." (Lies Matth.10,28; Ps.56,4.5.10; 118,5-7a; 119,87.88.105.) Ja, Jesus siegt! Wir glauben es gewiss, und glaubend kämpfen wir. Wie du uns führst durch alle Finsternis, wir folgen, Jesu, dir. Denn alles muss vor dir sich beugen, bis auch der letzte Feind wird schweigen. Ja, Jesus siegt!
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