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Nächste Andacht: An dem von Gott zugewiesenen Platz durchhalten Vorige Andacht: In Konflikten leben Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Dienstag, 08.05.2001 Bibelstelle: 1.Könige 18,7-16; Psalm 86,2.11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Nur kompromisslose Nachfolger sind für Gott wirklich diensttauglich 1.Könige 18,7 Als nun Obadja auf dem Wege war, siehe, da begegnete ihm Elia. Und als er ihn erkannte, fiel er auf sein Antlitz und sprach: Bist du es nicht, Elia, mein Herr? 18,8 Er sprach: Ja! Geh hin und sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da! 18,9 Obadja aber sprach: Was hab ich gesündigt, daß du deinen Knecht in die Hände Ahabs geben willst, daß er mich tötet? 18,10 So wahr der HERR, dein Gott, lebt: es gibt kein Volk noch Königreich, wohin mein Herr nicht gesandt hat, dich zu suchen. Und wenn sie sprachen: Er ist nicht hier, nahm er einen Eid von dem Königreich und Volk, daß man dich nicht gefunden hätte. 18,11 Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da! 18,12 Wenn ich nun hinginge von dir, so könnte dich der Geist des HERRN entführen, und ich wüßte nicht wohin; und wenn ich dann käme und sagte es Ahab an und er fände dich nicht, so tötete er mich. Und doch fürchtet dein Knecht den HERRN von seiner Jugend auf. 18,13 Ist's meinem Herrn Elia nicht angesagt, was ich getan habe, als Isebel die Propheten des HERRN tötete? Daß ich von den Propheten des HERRN hundert versteckte, hier fünfzig und da fünfzig, in Höhlen und versorgte sie mit Brot und Wasser? 18,14 Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Elia ist da! Dann wird er mich töten. 18,15 Elia sprach: So wahr der HERR Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: ich will mich ihm heute zeigen. 18,16 Da ging Obadja hin Ahab entgegen und sagte es ihm an. Und Ahab ging hin Elia entgegen. Psalter 86,2 Bewahre meine Seele, denn ich bin dein. Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verläßt auf dich. 86,11 Weise mir, HERR, deinen Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich deinen Namen fürchte. "Da ging Obadja hin Ahab entgegen und sagte es ihm an." - Ob Obadja sich manchmal fragte, warum ausgerechnet er an diesen Platz am Hof des Königs gestellt war? Die einfache Antwort lautet: Gott brauchte ihn an dieser Stelle! Aber er konnte für Gott nur dann brauchbar sein, wenn er kompromisslos seinem Wort gehorsam war. - Unser Platz als bewusste Christen ist auch heute mitten in dieser Gott entfremdeten Welt. Macht uns der immer stärker werdende Druck der Welt nicht Angst? Natürlich. Aber wir sind nicht allein gelassen, denn wir haben Jesus, unseren großen Hohenpriester, der für uns beständig betet, wie er einst für Petrus betete: "Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre." Im Hohepriesterlichen Gebet betet Jesus für alle, die zu ihm gehören: "Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen" (Luk.22,32a; Joh.17,15.16; lies Röm.8,34; Hebr.7,24.25). Das Feststehen in der Welt wird möglich, weil Jesus die Welt überwunden hat. "In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden" (Joh.16,33; lies 2.Thess.3,3; 2.Tim.4,17.18). Es mag Augenblicke geben, in denen uns die Angst so belastet, dass wir Gefahr laufen, Jesus untreu zu werden. Aber gerade dann sollten wir uns zu ihm flüchten. "Bewahre mich, denn ich traue auf dich", kann unser Notschrei sein. Konflikte und Spannungen wird es für Christen geben bis zum Ende der Welt. In Verbindung mit unserem auferstandenen Herrn können wir sie überwinden. "Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? ... In dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat." "Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwindet!" (Röm.8,35.37; 1.Joh.5,4; lies 1.Kor.15,57; 2.Kor.2,14; Jes.41,10; 43,1.2).
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