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Nächste Andacht: Zu allem, was der HERR Seinen Leuten aufträgt, schenkt ER auch die Kraft Vorige Andacht: Steht fest im Glauben, seid mutig und seid stark Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Freitag, 11.05.2001 Bibelstelle: Johannes 15,16; Psalm 138,7.8 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: In jeder Lebenslage Gott zur Verfügung stehen Johannes-Evangelium 15,16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe. Psalter 138,7 Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickest du mich und reckst deine Hand gegen den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten. 138,8 Der HERR wird meine Sache hinausführen. HERR, deine Güte ist ewig. Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen. "Es gibt Berufe, in denen es besonders schwer ist, in der Furcht Gottes zu wandeln. An einem solchen Platz stand Obadja ohne Zweifel. Er, der gottesfürchtige Mann, war Hofmeister des gottlosesten Königs von Israel. Welche inneren Kämpfe mag sein Beruf ihm gebracht haben! Der Geist, der am Hof Ahabs herrschte, war so, dass sich ein frommer Mann dort unmöglich heimisch fühlen konnte. Immer wieder begegnete er Isebel, deren Feindschaft und Abneigung gegen den Gott Israels ihm gewiss große Not bereitete. In schwierigster Lage hatte er seine Gottesfurcht zu beweisen. (Lies Ps.56,4.5; 121,1.2; 124,8.) Der Gedanke an die Schwierigkeiten Obadjas kann Trost für solche unter uns bringen, die an ähnlich schwierigen Plätzen aushalten müssen. Gott weiß, wo sie wohnen. (Lies Offb.2,13; Jes.49,15.16.) Gott hat einem Josef am ägyptischen und einem Daniel am babylonischen Hof durchgeholfen. Er hat die gläubigen Soldaten oder Sklaven am Hof des tyrannischen und sittenlosen Nero bewahrt (1.Mose 39,1-3.21.23; 50,20; Dan.1,8.9; Phil.4,22). Er will uns in jeder noch so schwierigen Lage Gnade zum Feststehen und Durchhalten geben. Mancher hat an seinem Platz vielleicht schon gedacht: Hier lässt sich unmöglich etwas für Gottes Sache tun. Solange dieser oder jener die Macht hat, kann man nur still auf bessere Zeiten hoffen. Aber so dachte Obadja nicht. Er zeigte, dass er nicht nur Obadja hieß, sondern dass er wirklich ein Knecht des Herrn war, der ihm stets zur Verfügung stand. Er hätte sonst nicht den Mut gehabt, die Propheten des Herrn in Höhlen zu verstecken und sie treu zu versorgen. Gesegnete Tat! Sie wird ihren Lohn in der Ewigkeit finden" (A.Christlieb). "Gott ist nicht ungerecht, dass er vergäße eurer Arbeit und der Liebe, die ihr seinem Namen erwiesen habt" (Hebr.6,10a; lies Jes.21,14; 58,7; Matth.25,34-40).
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