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16.05. Mit allen Anliegen zu Gott kommen

15.05. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie

14.05. Menschen, die es schwer hatten

13.05. Überforderte begegnen Jesus

12.05. Zu allem, was der HERR Seinen Leuten aufträgt, schenkt ER auch die Kraft

11.05. In jeder Lebenslage Gott zur Verfügung stehen

10.05. Steht fest im Glauben, seid mutig und seid stark

09.05. An dem von Gott zugewiesenen Platz durchhalten
 
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Datum: Samstag, 12.05.2001
Bibelstelle: 1.Könige 18,11-16; Sprüche 29,25
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Zu allem, was der HERR Seinen Leuten aufträgt, schenkt ER auch die Kraft



1.Könige


18,11 Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da!


18,12 Wenn ich nun hinginge von dir, so könnte dich der Geist des HERRN entführen, und ich wüßte nicht wohin; und wenn ich dann käme und sagte es Ahab an und er fände dich nicht, so tötete er mich. Und doch fürchtet dein Knecht den HERRN von seiner Jugend auf.


18,13 Ist's meinem Herrn Elia nicht angesagt, was ich getan habe, als Isebel die Propheten des HERRN tötete? Daß ich von den Propheten des HERRN hundert versteckte, hier fünfzig und da fünfzig, in Höhlen und versorgte sie mit Brot und Wasser?


18,14 Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Elia ist da! Dann wird er mich töten.


18,15 Elia sprach: So wahr der HERR Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: ich will mich ihm heute zeigen.


18,16 Da ging Obadja hin Ahab entgegen und sagte es ihm an. Und Ahab ging hin Elia entgegen.




Sprüche


29,25 Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verläßt, wird beschützt.




Das Letzte, was wir von Obadja lesen, war sein Gehorsam Elia gegenüber. Er befolgte Elias Auftrag, obwohl sein Verstand ihm klar sagte, was geschehen konnte. Was Jesaja von dem wahren "Gottesknecht" schreibt, könnte auch als Überschrift über Obadjas Leben stehen: "Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück" (Jes.50,5). Nach der Begegnung mit Elia hören wir nichts mehr von Obadja. Vermutlich hat er in weiteren Glaubens- und Gehorsamsproben seinem Gott die Treue gehalten. (Lies Ps.119,30; Jos.24,15; Kol.2,6.7.) - Vor einiger Zeit lasen wir im Bibellesezettel im Blick auf den Gehorsam Folgendes: "Sind wir manchmal in Gefahr, uns dem Herrn zu widersetzen, mit ihm zu verhandeln, ihm Ersatzangebote zu machen, wenn er mit uns geredet hat? Vielleicht sagen wir: So kann es Gott doch nicht gemeint haben, wenn er uns einen Auftrag gibt, der uns so schwer fällt. Denken wir daran: Zu allem, was der Herr uns aufträgt, gibt er uns auch die Ausrüstung und die Kraft." Gottes Geist wird uns beistehen, dass wir an einem schwierigen Platz den Herrn durch Vertrauen und Gehorsam ehren können. "Ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn empfangen habe", schreibt Paulus (Apg.20,24; 21,13; lies Ps.5,9; 86,11; 143,8.10). Als Christen sind wir heute mehr denn je gefordert, mit der Tat zu zeigen, wem der erste Platz in unserem Leben gehört. Obadjas Vorbild kann uns anspornen, in Ehrfurcht vor Gott zu leben und "uns nicht der Welt gleichzustellen", den guten Kampf des Glaubens zu führen. "Weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt" (Hebr.12,28).




 

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