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17.05. Wir können Gott nicht immer verstehen, aber immer versteht ER uns.

16.05. Mit allen Anliegen zu Gott kommen

15.05. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie

14.05. Menschen, die es schwer hatten

13.05. Überforderte begegnen Jesus

12.05. Zu allem, was der HERR Seinen Leuten aufträgt, schenkt ER auch die Kraft

11.05. In jeder Lebenslage Gott zur Verfügung stehen

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Aidlinger Bibellese

Datum: Sonntag, 13.05.2001
Bibelstelle: Jesaja 63,8.9; Johannes 10,14
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Überforderte begegnen Jesus



Jesaja


63,8 Denn er sprach: Sie sind ja mein Volk, Söhne, die nicht falsch sind. Darum ward er ihr Heiland


63,9 in aller ihrer Not. Nicht ein Engel und nicht ein Bote, sondern sein Angesicht half ihnen. Er erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit ihnen hatte. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her.




Johannes-Evangelium


10,14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,




In unseren Tagen begegnen uns oft Menschen, die gehetzt sind und überfordert wirken. Vielleicht haben wir selbst schon gedacht und auch gesagt: Ich fühle mich einfach überfordert. Was meinen wir, wenn wir von Überforderung sprechen? Es gibt Lebenssituationen, in denen Dinge von uns gefordert werden, von denen wir meinen, dass wir sie unmöglich bewältigen können. Wir haben Lasten zu tragen, die uns zu Boden drücken, und wir wissen nicht, wie wir sie bewältigen können. Wir erleben am Arbeitsplatz ein beständiges Mobbing oder haben Menschen in der nächsten Umgebung, die uns das Leben "zur Hölle" machen. (Vgl.Ps.13,3; 56,2.3.) Als Jesus in Israel unterwegs war, begegneten ihm immer wieder Menschen, die überfordert waren. Es war gut, dass Jesus in ihr Leben trat. Dabei sah er den Einzelnen und ging individuell mit ihm um, denn er begegnete jedem als Seelsorger. Er sah die wirklichen Probleme und Nöte und nicht nur das, was vor Augen war. Er hörte nicht nur, was die Einzelnen redeten oder andere über sie sagten, denn „er wusste, was im Menschen war“ (Joh.2,25b). Jesus wusste genau, was sie innerlich durchlebten und durchlitten. In den Sendschreiben sagt der Herr: "Ich kenne deine Bedrängnis, deine Armut!" "Ich weiß, wo du wohnst, da wo der Thron Satans ist." (Lies Ps.139,1-3; Hiob 34,21; Spr.5,21.) Wir dürfen wissen: Jesus hat einen Blick für überforderte Nachfolger. Als unser Herr, der allezeit gegenwärtig ist (Matth.28,20b), will er uns in jeder Lebenssituation, in jeder Schwierigkeit und Ratlosigkeit helfen. Er ist die beste Anlaufstelle, an die wir uns wenden können, gerade dann, wenn wir in einer Lage sind, in der wir sagen: Ich kann nicht mehr, ich bin überfordert, es ist zu schwer, was ich zu tragen habe. (Lies Ps.50,15; Matth.11,28; Joh.10,14.15.)






 

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