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18.05. Jesus und die Überforderten

17.05. Wir können Gott nicht immer verstehen, aber immer versteht ER uns.

16.05. Mit allen Anliegen zu Gott kommen

15.05. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie

14.05. Menschen, die es schwer hatten

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Aidlinger Bibellese

Datum: Montag, 14.05.2001
Bibelstelle: Johannes 5,1-9; Apostelgeschichte 10,37.38
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Menschen, die es schwer hatten



Johannes-Evangelium


5,1 Danach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.


5,2 Es ist aber in Jerusalem beim Schaftor ein Teich, der heißt auf hebräisch Betesda. Dort sind fünf Hallen;


5,3 in denen lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Ausgezehrte. Sie warteten darauf, daß sich das Wasser bewegte.


5,4 Denn der Engel des Herrn fuhr von Zeit zu Zeit herab in den Teich und bewegte das Wasser. Wer nun zuerst hineinstieg, nachdem sich das Wasser bewegt hatte, der wurde gesund, an welcher Krankheit er auch litt.


5,5 Es war aber dort ein Mensch, der lag achtunddreißig Jahre krank.


5,6 Als Jesus den liegen sah und vernahm, daß er schon so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?


5,7 Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein.


5,8 Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin!


5,9 Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber an dem Tag Sabbat.




Apostelgeschichte


10,37 Ihr wißt, was in ganz Judäa geschehen ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes predigte,


10,38 wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm.




Jesus kam an den Teich, der von fünf Säulenhallen umgeben war. Der Ort hieß Bethesda, übersetzt: Haus der Barmherzigkeit. Barmherzig ging es dort allerdings nicht zu. Viele Kranke und Elende gab es an diesem Platz, die alle auf die Bewegung des Wassers warteten, "denn von Zeit zu Zeit bewegte ein Engel Gottes das Wasser. Wer dann als Erster in den Teich kam, der wurde gesund". Man musste beweglich und schnell sein. Aber das war ja die Not der meisten, die hier lagen, dass sie das nicht waren. Auch der Mann, der schon achtunddreißig Jahre an einer schweren Krankheit litt, erreichte nie das heilende Wasser. War seine Not die größte? Bei diesem Kranken blieb Jesus stehen und fragte ihn: „Willst du gesund werden?“ Der Gefragte sagte nicht nein und nicht ja, aber seine Antwort war ein Hilfeschrei, der die große Not deutlich machte. Seine Lebensumstände waren hart. Er musste damit zurechtkommen, dass er schon so lange Zeit krank war und keinen Menschen hatte, der ihm half. Vielleicht hat dieser Unglückliche manchmal gedacht und auch geseufzt: Es ist zu schwer, ich kann nicht mehr. Immer wieder lesen wir im Wort Gottes von Menschen, die es sehr schwer hatten. Kranke, belastete, trauernde, angefochtene und verfolgte Menschen gab es schon immer. (Lies Matth.11,2.3; Mark.9,17.18; Luk.7,12; 13,11.) In einer Predigt mit dem Thema "Das Elend muss zu Jesus" sagte Pastor Klaus Vollmer unter anderem: "Viel Elend wurde zu Jesus gebracht. Aber nicht alle Elenden konnten zu ihm kommen, nicht alle hatten Freunde, die sie zu ihm bringen konnten. Wie gut, dass Jesus dann zum Elend und zu den Elenden kam... Er tut es auch heute. Jesus weicht dem Elend nicht aus." (Lies Ps.10,12-14.17; 25,16.17; 35,9.10; Matth.4,23.24; 20,34; Mark.6,54-56.)




 

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