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19.05. Stark durch Christus

18.05. Jesus und die Überforderten

17.05. Wir können Gott nicht immer verstehen, aber immer versteht ER uns.

16.05. Mit allen Anliegen zu Gott kommen

15.05. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie

14.05. Menschen, die es schwer hatten

13.05. Überforderte begegnen Jesus

12.05. Zu allem, was der HERR Seinen Leuten aufträgt, schenkt ER auch die Kraft
 
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Datum: Dienstag, 15.05.2001
Bibelstelle: Johannes 8,1-11; Römer 3,23.24
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie



Johannes-Evangelium


8,1 Jesus aber ging zum Ölberg.


8,2 Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie.


8,3 Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte


8,4 und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.


8,5 Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?


8,6 Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.


8,7 Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.


8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.


8,9 Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand.


8,10 Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?


8,11 Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.




Römerbrief


3,23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,


3,24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.




Es ist zu schwer! Ob auch die Frau, die vor Jesus stand, so über ihre Situation dachte? Es stand nicht gut um sie, denn sie war nicht freiwillig zu Jesus gekommen, sondern war vor ihn geschleppt worden. Nicht von Erbarmen bewegte Menschen hatten sie zu Jesus gebracht. Eine Verstrickung von Schuld und Heuchelei umgab die Frau und Jesus. Sie hatten einen Anklagegrund gegen die Frau gefunden und suchten einen gegen Jesus. Die Frage nach der Sündlosigkeit der Verkläger wurde auf erstaunliche Weise beantwortet. Plötzlich stand sie allein vor Jesus. Ehebruch wurde nach dem israelitischen Gesetz mit Todesstrafe belegt. Was konnte diese Frau anderes erwarten als das Todesurteil aus Jesu Mund? (Lies 3.Mose 20,10; 5.Mose 22,22; Matth.5,17-20.) Wir wissen nicht, wie sie selber ihre Schuld sah. Vielleicht litt sie darunter und hatte nicht mehr die Ehe brechen wollen; aber die Sünde hatte doch wieder Macht über sie gewonnen. Vielen Menschen ergeht es ähnlich, dass sie zu sündigen aufhören wollen und es gelingt ihnen trotzdem nicht. Ihre guten Vorsätze helfen nicht, immer wieder werden sie von der Sünde überwältigt. Man ist wirklich überfordert und kann unter der Macht der Sünde sehr leiden. Martin Luther beschreibt es so: ?... mein Sünd mich quälte Nacht und Tag, darin ich war geboren; ich fiel auch immer tiefer drein, es war kein Guts am Leben mein, die Sünd hat mich besessen.? (Lies Röm.7,14-20.) Als Luther dieses Lied dichtete, hatte er zuvor Jesus als die Gerechtigkeit Gottes erkannt, der in unsere Welt kam, ?um die Werke des Teufels zu zerstören?. Deshalb konnte er sein Lied mit den Worten beginnen: ?Nun freut euch, lieben Christen gmein, und lasst uns fröhlich springen!? Seit Jesu Sieg auf Golgatha stehen die Zeichen im Kampf gegen die Sünde auf Sieg. Das sollen auch wir erleben. (Lies Röm.7,24.25; 1.Kor.15,54b-57; 2.Kor.5,17.)




 

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